VP-Walter und SP-Hora: Kein politisches Kleingeld aus Augarten!

Bezirksmandatare von ÖVP und SPÖ kritisieren gemeinsam grüne Aussagen und beharren auf Einhaltung der Vereinbarungen

Wien (OTS) - Die Bezirksmandatare der Leopoldstadt von SPÖ und ÖVP, Karlheinz Hora und Norbert Walter, MAS, sprechen in einer ersten Reaktion auf Vorstöße von den Grünen zum Thema Augarten von "unhaltbaren Vorgängen, politisches Kleingeld aus dem Augarten zu schlagen". Bei einer Podiumsdiskussion hatte die Grüne Abgeordnete Dipl.-Ing. Sabine Gretner zwei Allparteienanträge im Gemeinderat vom 22. November zum Augarten in Frage gestellt. Darüber hinaus sprach sie sich gegen alle Ansätze zur Verbesserung von Zugangs- und Gestaltungsmöglichkeiten aus. "Es kann nicht sein, dass am Tag nach einem gemeinsamen Antrag plötzlich alles anders ist", kritisieren Hora und Walter.

Für eine Naherholungszone Augarten

Die Anträge, die mit den Stimmen aller Parteien am 22. November beschlossen wurden, sehen vor, dass der Augarten, der eine wichtige Funktion als Naherholungsraum für die Bewohner der Leopoldstadt hat, in seiner derzeitigen Form erhalten, die Widmungen bestehen und ein Leitbild für die Einbringung aller Bürgerbefragungen und Ideen erstellt wird. "Wir bekennen uns zu den Widmungen und fordern, dass alle Beteiligten auf der Basis des Antrages bei Projekteinreichungen zuerst eine Prüfung zulassen. Sollten Projekte den Anforderungen der Schutzzonenwidmung entsprechen, dann kann nur im Sinne einer Aufwertung des Augartens auch deren Realisierung stehen. Die Aufwertung und Anpassung des Augartens an die Bedürfnisse der Bewohner, vor allem aber die weitere Attraktivierung sind ganz in unserem Sinne", sprechen sich Walter und Hora aus.

Der Diskussionsprozess ist gestartet

Walter und Hora geben zu bedenken, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt da ist, "politisches Kleingeld" aus der Diskussion zu schlagen: "Es geht uns um den Augarten und seine wichtige Funktion für die Leopoldstadt als Naherholungsraum. Jetzt mit einer Truppe von Bacherpark-Aktivisten wie Nomaden von einem Standort zum nächsten zu marschieren, ist der falsche Ansatz. Es geht uns um eine Attraktivierung unserer Bezirksoase Augarten und nicht um blinde Verhinderungswut grüner Aktivisten", so Walter und Hora abschließend.

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