Oberhauser zu Schutzmasken: ExpertInnen bezweifeln Sinnhaftigkeit des Projekts

Parlamentarische Anfrage zu Kosten für SteuerzahlerInnen an Rauch-Kallat

Wien (SK) - Gesundheitsministerin Rauch-Kallat musste sich für die von ihr mit großem Aufwand initiierte Aktion "Ankauf von Schutzmasken" bereits einige Kritik gefallen lassen. Gleich zu Beginn der Aktion drückten ExpertInnen ihre Zweifel über die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme aus. Vor allem da die angekauften Masken der Schutzklasse P1 keinen ausreichenden Schutz bieten, betonte die Ärztin und SPÖ-Abgeordnete, Sabine Oberhauser. Schon bisher, so Oberhauser weiter, wurde Risikopersonal in Krankenhäusern, bei der Feuerwehr und der Exekutive mit Schutzmasken ausgestattet, zum Großteil der Schutzklasse P3. ****

Die Aktion wurde von der Bevölkerung nicht angenommen, das haben sowohl das Ministerium selbst als auch die Handelspartner bestätigt. Aus diesem Grund stellte die SPÖ-Abgeordnete eine parlamentarische Anfrage an die Gesundheitsministerin. Die Fragen beziehen sich vor allem auf die Kosten, die durch den Ankauf der Masken entstanden sind oder entstehen werden. Laut Medienberichten werden nicht verkaufte Packungen vom Ministerium zurückgekauft. Offen ist, wie hoch die Kosten für die SteuerzahlerInnen sein werden und für welchen Zweck diese Masken verwendet werden sollen, betonte Oberhauser abschließend. (Schluss) ps/mm

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