Creditreform: Eine Klarstellung zum Leitartikel von Peter Muzik im Wirtschaftsblatt vom 24.11.2006

Ein wütender Kommentar von Christoph Pöchinger

Wien (OTS) - "Justizministerin Karin Gastinger hat alles in
allem", so Peter Muzik, "gar keine so schlechte Figur gemacht." Herr Muzik macht diese in seinem Leitartikel leider schon. Wirklich selten, dass ein Redakteur sich so offensichtlich dafür hergibt, das zu schreiben was zu schreiben er gebeten wurde. Von denen, die, durchaus verständlich, keinen Wettbewerb in ihrem Bereich wollen -den alteingesessenen Gläubigerschutzverbänden.
Das Gesetz sagt ganz klar, dass der Minister einen Verband zu bevorrechten hat, wenn gewisse Kriterien erfüllt sind. Diese waren erfüllt.

"Gastinger ignoriert sämtliche Einwände von Experten", schlingert der Herr Chefredakteur weiter durch seine Auftragsarbeit, ohne zu wissen, dass von 83 zur Stellungnahme eingeladenen Experten genau 13 eine negative Beurteilung des Verordnungsentwurfes abgegeben haben. Um zu erkennen, dass dies nicht die Mehrheit ist, und schon gar nicht wie behauptet "sämtliche" sind, bedarf es keiner Kenntnis der höheren Wirtschaftsmathematik.

Die Justizministerin hat alle Stellungnahmen genau geprüft und letztendlich eine Entscheidung, basierend auf ausschließlich objektiven Grundlagen getroffen. Auch wer Wirtschaftspolitik nur aus der Peripherie verfolgt, wie dies offenbar beim Chefredakteur des Wirtschaftsblattes, Herrn Muzik, der Fall ist, sollte wissen, dass man einer Karin Gastinger keine Klientelpolitik vorwerfen kann ohne sich lächerlich zu machen. Aber wie der Schelm ist so denkt er eben.

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