Trunk: FMA müsste selbst Interesse an Aufklärung haben

Wien (SK) - Die Kärntner SPÖ-Nationalratsabgeordnete Melitta Trunk zeigt sich über das Verhalten der ÖVP betreffend des Banken-Untersuchungsausschusses verwundert. "Es gab in den letzten Wochen eine sehr intensive und ausführliche Zusammenarbeit aller fünf Parteien über eine gemeinsame Vorgangsweise im Untersuchungsausschuss, bei der auch über die Zeugenladungen und die Zeugenbefragungen diskutiert und diese einvernehmlich festgelegt wurden." erklärte Trunk heute gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Trunk ist auch der Ansicht, dass im Zusammenhang mit der Hypo Alpe-Adria gerade die Finanzmarktaufsicht Interesse an Aufklärung hat. "Die FMA war immer wieder Anschuldigungen durch den Kärntner Landeshauptmann ausgesetzt, der die Absetzung der Vorstände der FMA forderte und diesen vorwarf "voreingenommen zu sein und wie die mittelalterlichen Henker zu agieren". ****

Trunk betont, dass es wichtig ist, dass die staatliche Kontrolle funktioniert und dass etwaige Lücken in der FMA-Kontrolle beseitigt werden müssen. "Die Sparer, Anleger, Investoren und Kreditnehmer haben ein Recht darauf, dass mit ihrem Geld ordentlich umgegangen und nicht fahrlässig spekuliert wird", so Trunk abschließend. (Schluss) js/mm

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