Wiener Handelsbeschäftigte erwarten faires Gehaltsangebot

BetriebsrätInnenkonferenz beschließt Resolution

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - Bei der im Rahmen des heutigen Informationstages für die Beschäftigten im Handel abgehaltenen BetriebsrätInnenkonferenz in Wien wurde eine Resolution beschlossen, die um ca. 11.30 Uhr dem Obmann der Sparte Handel der Wiener Wirtschaftskammer, Dkfm. Dr. Fritz Aichinger, übergeben wird.++++

Die Resolution im Wortlaut:

Die BetriebsrätInnen der Wiener Handelsbetriebe protestieren mit Nachdruck gegen die starre Haltung der Arbeitgeberseite bei den diesjährigen Kollektivertragsverhandlungen. Die Beschäftigten haben durch ihre Arbeitsleistung maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg des Handels beigetragen und erwarten zu Recht, dass diese Leistung auch in Form einer gerechten Gehaltserhöhung anerkannt wird.

Die Erwartungshaltung unserer Beschäftigten, dass heuer ein Abschluss erreicht wird, der im Verhältnis zur Inflationsrate und anderen getätigten Gehaltsabschlüssen besser als im Vorjahr ist und den wirtschaftlichen Gegebenheiten des Handels entspricht, ist nicht überzogen.

Die Beschäftigten im Handel haben aufgrund der realen Einkommenssituation einen nicht zu übersehenden Nachholbedarf gegenüber anderen Beschäftigtengruppen. Dieser muss beim heurigen Gehaltsabschluss Berücksichtigung finden.

Wir erwarten von den VertreterInnen der Arbeitgeberseite, dass bei kommenden Gesprächen unserer Erwartungshaltung deutlich Rechnung getragen und ein entsprechender Gehaltsabschluss angeboten wird.

Unsere Geduld ist begrenzt und wir würden es bedauern, wenn ausgerechnet heuer ein gutes Geschäftsjahr in den nächsten Wochen durch einen Arbeitskonflikt getrübt wird.

Die BetriebsrätInnen des Wiener Handels
Wien, am 24.11.2006

ÖGB, 24. November
2006 Nr. 782

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