51 % der Jobsuchenden fanden Arbeitsplatz im Dienstleistungssektor

402.408 Jobsuchende nahmen im Dreivierteljahr eine Beschäftigung auf, um 16.200 mehr als im Vorjahr - 45 % davon haben Lehre, 39 % Pflichtschule, 15 % eine höhere Ausbildung

Wien (OTS) - Der Dienstleistungsbereich hat sich in den letzten Jahren zum größten Arbeitgeber entwickelt. Mehr als die Hälfte der insgesamt 402.408 Jobsuchenden, die im Dreivierteljahr 2006 mit Unterstützung des Arbeitsmarktservice (AMS) wieder einen Arbeitsplatz gefunden haben, nahmen eine Beschäftigung im Dienstleistungssektor auf. Rund 204.600 oder 51 Prozent der Jobsuchenden fanden dort ihren Arbeitsplatz. Im Produktionsbereich fanden 168.500 oder 42 % der Jobsuchenden eine Beschäftigung, der Rest im Primärsektor. Nach Qualifikationen betrachtet stellten Personen mit Lehrausbildung die größte Gruppe: Von den 402.408 Jobsuchenden, die im Dreivierteljahr einen Arbeitsplatz gefunden haben, hatten 45 % einen Lehrabschluss, 39 % eine Pflichtschulabschluss und 15 % eine mittlere und höhere Ausbildung oder waren Akademiker.

Die hohe Dynamik am Arbeitsmarkt, die vor allem auch im Dienstleistungsbereich in den letzten Jahren stark gestiegen ist, sowie der Anstieg der Stellenangebote und Schulungen des AMS sind der Grund dafür, dass immer mehr Jobsuchende mit Unterstützung des AMS rasch wieder eine Beschäftigung finden. "Im Schnitt dauert Arbeitslosigkeit dabei erfreulicherweise immer kürzer, so ist die Verweildauer Ende Oktober um 12 Tage auf 95 Tage gesunken", betonte Johannes Kopf, Vorstand des Arbeitsmarktservice.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Jobsuchenden, die einen Arbeitsplatz im Dreivierteljahr gefunden haben um 4,2 Prozent oder 16.200. Rund 60 Prozent davon haben einen Arbeitsplatz im Dienstleistungsbereich gefunden. Den absolut stärksten Zuwachs bei den Beschäftigungsaufnahmen nach Branchen gegenüber dem Vorjahr gab es bei den unternehmensbezogenen Dienstleistungen (plus 3.348 oder 15 %), gefolgt vom Bauwesen (plus 2.917 oder 2,8 %), vom Handel (plus 2.035 oder 4 %) und vom Tourismus (2.100 oder 3,2 %).

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