SPÖ-Nationalratsabgeordnete Trunk plädiert für Abschaffung der Studiengebühren

Freier Zugang zu den Universitäten zentrale Forderung der SPÖ

Klagenfurt (SP-KTN) - Gemäß der von den SozialdemokratInnen forcierten "Chancengleichheit" sei die Abschaffung der Studiengebühren unumgänglich, betonte heute, Freitag, die Kärntner SPÖ-Nationalratsabgeordnete und BSA-Landesvorsitzende Melitta Trunk eine zentrale Forderung der SPÖ-Bildungspolitik. In unserer Wissensgesellschaft würden die Universitäten einen wichtigen Motor der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung darstellen, sprach sich Trunk diesbezüglich für einen freien Zugang zu den Hochschulen aus und bekräftigte die Forderung nach der Abschaffung der Studiengebühren, die nachweislich zu einer sozialen Diskriminierung von Studierenden geführt habe.

Darüber hinaus sei es höchst an der Zeit, über Verbesserungen im Stipendienwesen nachzudenken, verwies die Nationalratsabgeordnete auf den Verlust der Familien- bzw. Studienbeihilfe bei nicht zeitgerechtem Ablegen von Prüfungen. Angesichts der Engpässe an den Hochschulen könne dies jedoch nicht den StudentInnen angelastet werden, plädierte Trunk für eine Novellierung der
derzeitigen Bestimmungen für den Bezug staatlicher Unterstützungen während des Studiums.

Bezugnehmend auf die Aussagen des SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal, der mit einem Kreditmodell für Studierende einen Kompromiss zur Abschaffung der Studiengebühren vorschlägt, sagte Trunk, dass dies "Denkvarianten im Zusammenhang mit einer generellen Änderung des Stipendiensystems" seien.

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