StR Schicker eröffnet Ausstellung " MESSECARREE NORD"

Wien (OTS) - "Die Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbs für das MESSECARREE NORD sind ein eindrucksvolles Beispiel für die hohe Qualität der Wiener Architekturszene. Das Siegerprojekt der Architektinnen Silja TILLNER und Regina FREIMÜLLER-SÖLLINGER bietet Bauträgern neuerlich die Chance ein weiteres hervorragendes Stück Architektur für Wien zu realisieren", sagte Planungsstadtrat Rudi Schicker in seinem Statement anlässlich der Eröffnung der Ausstellung im Architekturzentrum Wien. Er betonte, dass gerade das Stadtgebiet Prater-Messe-Krieau-Stadion als eines der 13 ausgewiesenen Stadtentwicklungsgebiete der Stadt Wien im Zeichen massiver städtebaulicher Veränderungen stehe und gerade dem schwierig zu gestaltenden Bauplatz entlang der U-Bahntrasse beim Wiener Messezentrum eine Brückenfunktion zwischen dem Stuwerviertel und dem Grünen Prater zukomme. Der Initiator des Wettbewerbs, Direktor Ing. Rudolf Mutz von der Wiener Messe Besitz GmbH. betonte, er habe bei seinem Antritt als Direktor der MBG versprochen, dass durch Wettbewerbe architektonische Impulse für das Gebiet rund um die Messe Wien gesetzt werden. "Mit dem städtebaulichen Wettbewerb für das Messecarree Nord haben wir nach dem erfolgreichen Wettbewerb für die Messe-Vorplätze und das Messehotel nunmehr ein drittes Mal bewiesen, dass uns ein attraktives Umfeld für das Messezentrum ein echtes Anliegen ist. Die Siegerprojekte für die Vorplätze von Paul Katzberger wurden mittlerweile in vollem Umfang umgesetzt, das von Hermann Czech entworfene Messehotel ist seit 2005 in Vollbetrieb", erläuterte Mutz. Wien Holding-Direktorin Brigitte Jilka betonte, dass die MBG als Konzernunternehmen mit den Wettbewerben die optimalen Rahmenbedingungen für die Immobilienentwicklung bereitstellt.****

Neben dem Siegerprojekt des städtebaulichen Wettbewerbs für das Messecarree Nord der Architektinnen Silja TILLNER und Regina FREIMÜLLER-SÖLLINGER werden auch die interessanten Ideen der Zweitplatzierten, des Architektenteams MASCHA & SEETHALER und auch die des drittgereihten Teams von ATELIER 4 ARCHITECTS ausführlich in der Ausstellung dokumentiert. Abgerundet wird die Präsentation durch zusammenfassende Darstellungen der beiden weiteren Finalprojekte von Rudolf PROHAZKA und Martin FEIERSINGER sowie der restlichen eingereichten Projekte der ersten Wettbewerbsstufe. Damit haben die Wienerinnen und Wiener die Gelegenheit, alle eingereichten Projekte im Rahmen der Ausstellung im Architekturzentrum Wien, MuseumsQuartier, Halle F3 von 24. November bis 7. Dezember 2006 täglich von 10 bis 19 Uhr, mittwochs von 10 bis 21 Uhr bei freiem Eintritt zu sehen.

Der Wettbewerb erfolgte zweistufig - eine Fachjury wählte aus

Die MBG, ein Unternehmen der Wien Holding, hat Anfang April 2006 den ersten Schritt zur Entwicklung des ca. 16.000 m2 umfassenden Grundstücks "MESSECARREE NORD" nördlich der U-Bahn-Trasse, die am Messezentrum vorbeiführt, gesetzt: Es wurde ein zweistufiger, anonymer, offener, österreichweiter städtebaulicher Ideenwettbewerb ausgelobt. Das Ziel war ein städtebauliches Leitprojekt, das dem STEP´05 gerecht wird und eine gemischte Nutzung des Bauplatzes ermöglicht. Ende Juni wurden von einem Preisgericht aus 24 eingereichten Projekten jene fünf ermittelt, die zur Weiterbearbeitung in der zweiten Wettbewerbsstufe zugelassen waren. Als Preisgelder werden 35.000 Euro für das Siegerprojekt, 20.000 Euro für den zweiten und 10.000 Euro für den dritten Platz vergeben. Darüber hinaus erhält jeder der fünf Teilnehmer der 2. Wettbewerbsstufe je 10.000 Euro Aufwandsentschädigung. Anfang Oktober trat die Jury neuerlich zusammen und ermittelte das Siegerprojekt, dessen Umsetzung ab dem Zeitpunkt der Beendigung der Fußball-EM 2008 möglich ist.

Zwtl. Die Teilnehmer

Die Einreicher der ersten Wettbewerbsstufe: Atelier 4 architects / Architekten Karl Brodl + Christian Marchart / BUS architektur & Partner / CAP Chalabi architekten & Partner GmbH / Ceska Priesner Architektur / Architekt Martin Feiersinger / Architekt Robert Felber / Fellerer - Vendl Architekten / Architektin Silvia Fracaro / Herzog_Hrabal ZT OEG / Hofrichter - Ritter Architekten / Karlheinz Hollinsky & Partner ZT GmbH / Hoppe Architekten Ziviltechniker GmbH / Architekturbüro Kaitna Smetana ZT GmbH / Architekt Katzberger / Architekten Mascha & Seethaler / Architekt W. Mayr / Neumann + Partner / Peichl & Partner ZT GmbH / pool Architektur ZT GmbH / Architekt Rudolf Prohazka / Architekturbüro Stadtgut - Architekt Franz Denk / ARGE Architektinnen Tillner & Partner ZT GmbH + Regina Freimüller-Söllinger / Architekt Peter Thalbauer. Die Finalisten der zweiten Stufe waren: Atelier 4 architects / Architekt Martin Feiersinger / Architekten Mascha & Seethaler / Architekt Rudolf Prohazka / ARGE Architektinnen Tillner & Partner ZT GmbH + Regina Freimüller-Söllinger

Das Preisgericht fällte einstimmige Entscheidungen

In der Sitzung des Preisgerichts unter dem Vorsitz von Architektin DI Annemarie POPELKA wurde die Arbeitsgemeinschaft TILLNER & Partner ZT GmbH/Architekturbüro FREIMÜLLER-SÖLLINGER als Sieger des Wettbewerbsverfahrens MESSECARREE NORD ermittelt. Nach intensiven Diskussionen wurde der Antrag der Vorsitzenden, das Projekt der beiden in den ersten Rang zu heben und als Gewinner zu ermitteln, mit 10:0 angenommen. Auch die Vergabe der Plätze zwei und drei wurde einstimmig beschlossen. Der Entscheid für das Siegerprojekt wurde vom Preisgericht unter anderem wie folgt begründet: "Der städtebauliche Ansatz, sowie die Entwicklung des Projektes auf die ausgesprochenen Empfehlungen hin sind überzeugend. Die städtebauliche Einordnung nimmt den gewünschten Bezug zum Ort und lässt Synergien zur Messe erkennen. Es wird eine hohe Qualität der Freiräume angeboten, die frei zugänglich sind und durch die Wegeführung bis zum ersten Obergeschoß durch Rampen und Treppenanlagen entsprechend erlebnisreich ausgestattet werden. Die Konzeption sieht eine gute Teilbarkeit in Bauplätze vor. Die Adressbildung erfolgt durch das Angebot des öffentlichen Raumes. Notwendige Spielräume für die weitere Entwicklung des Projektes sind erkennbar."

Die beiden Siegerinnen: zur Person von Mag.arch. Silja Tillner und DI Regina Freimüller-Söllinger

Mag.arch. Silja Tillner studierte Architektur an der TU Wien und Akademie der Bildenden Künste in Wien (Meisterklasse Prof. Peichl) und arbeitet seit 1995 als selbständige Architektin in Wien. Ihr Tätigkeitsbereich umfasst neben diversen Lehrtätigkeiten die Themen:
Städtebauliche Studien, Nutzungskonzepte und Bürogebäude. Ein spektakuläres und mehrfach ausgezeichnetes Projekt ist die Überdachung des Urban-Loritz-Platzes vor der neuen Zentralbibliothek. Ihr aktuelles Projekt ist die Überbauung der ehemaligen Stadtbahn-Bögen in der Spittelau in Wien.

DI Regina Freimüller-Söllinger studierte Architektur an der TU Wien, an der University of Michigan, USA und an der Architectural Association School of Architecture in London, GB. Neben unterschiedlichsten Lehrtätigkeiten beschäftigt sie sich mit architektonischen Konzepten im städtebaulichen Kontext. Frau Freimüller-Söllinger ist selbständige Architektin in Wien - ihr aktuelles Projekt ist die Gestaltung des Stadion-Centers in Wien.

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