ÖH: Studiengebühren müssen Chefsache werden

Fadenscheiniger Broukal-Kompromiss oder Einhaltung der Wahlversprechen?

Wien (OTS) - Als Reaktion auf die angebliche Privatmeinung von SP-Wissenschaftssprecher Josef Broukal, Studiengebühren nicht abzuschaffen verlangt die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH): "Die Studiengebühren müssen Chefsache werden. Gusenbauer muss, um die Glaubwürdigkeit zu wahren, Stellung beziehen. Will nun die SPÖ Studiengebühren abschaffen oder einen fadenscheinigen Kompromiss eingehen?", so Barbara Blaha aus dem ÖH Vorsitzteam.

Lina Anna Spielbauer aus dem ÖH Vorsitzteam: "Das von Broukal vorgeschlagene Australische Modell ist keine Alternative zu Studiengebühren, sondern eine weitere Verschlechterung. Studien aus Australien zeigen, dass Frauen 51 Jahre lang ihre Studienschulden zurückzahlen, während ihre männlichen Kollegen nach 'nur' 17 Jahren schuldenfrei sind. Bildung darf keine Privatinvestition sein, sondern ein Menschenrecht."

Eines stellen Blaha und Spielbauer abschließend klar: "Das ist nicht unsere Privatmeinung."

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