Jakob Auer: Gegen grenzenlose Gewalt und für neue Wertevermittlung

ÖVP-Abgeordneter wird Initiative "Gewalt in den Medien" im Nationalrat unterstützen

Wien (ÖVP-PK) - =

Gewaltbereitschaft von Kindern und Jugendlichen
steigt mit dem Angebot an Gewalt verherrlichenden Videos, DVDs, Computerspielen, Kino- und TV-Filmen. Das ist eine Tatsache, der man sich zwar schon länger bewusst ist, auf die die Gesellschaft aber noch immer nicht die erforderlichen Antworten gefunden hat. "Die Fassungslosigkeit nach schrecklichen Bluttaten und die Diskussionen müssen in konkrete gesetzliche Bestimmungen zur Prävention einfließen", sichert ÖVP-Abg. Jakob Auer den Bäuerinnen im Bauernbund und den ÖVP-Frauen in Oberösterreich seine volle Unterstützung bei der parlamentarischen Behandlung ihrer für dieses Jahr angesetzten Initiative "Gegen Gewalt in den Medien" zu. ****

Diese Kampagne der Frauenbewegung und der Bäuerinnen mit Diskussionsabenden und Veranstaltungen schließt Ende des Jahres mit einem Forderungskatalog an den Nationalrat. Diese Informationsabende spiegeln die Betroffenheit von Eltern, Pädagogen, aber auch der Jugendlichen selbst wider. Neben der Ratlosigkeit führt die Debatte oft zu dem Schluss, dass wir alle gefordert sind: die Eltern, die wieder mehr Zeit und Gesprächskultur mit ihren Kindern aufbauen müssen, die Pädagogen, die verstärkt über die Macht der Medien und deren Manipulationsmöglichkeiten informieren müssen und die Politiker, die den Mut haben müssen, konkrete Schritt bei der Aufklärung bis hin zum Verbot von Gewaltvideos und -spielen zu setzen. "12-jährige Mädchen und Burschen haben bis zu 18.000 Morde gesehen. Das fängt beim harmlosen Kriminalfilm an und endet bei jenen Gewaltspielen, in denen die Kinder selber töten", fordert Auer, "dem freien Markt an zur Schau gestellten Gewaltszenen einen vernünftigen Riegel vorzuschieben". "Beim Konsum von Alkohol und Zigaretten ist man sich der gesundheitsgefährdeten Wirkung bei Kindern bewusst. Dieses Kauf- und Konsumationsverbot sollte auch bei Gewalt verherrlichenden Bildern in den Neuen Medien Anwendung finden", stellt Auer zur Diskussion.
(Schluss)

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