Schaunig: "Haider hat jahrelang der sozialen Kälte der Bundesregierung zugestimmt"

Der Kärntner Landeshauptmann übt Kritik an der Bundesregierung und scheint vergessen zu haben, dass er und seine Orangen für das Geschehen mitverantwortlich sind

Klagenfurt (SP-KTN) - "Haiders gestrige Budgetrede ist nicht nur
ein Eingeständnis seines Scheiterns als Bundespolitiker sondern beweist auch das Fehlen seines sozialen Gewissens", erklärte, heute, Freitag, LHStv. Gaby Schaunig.

Wie kommt ausgerechnet Haider als Drahtzieher von sieben Jahren Schwarz/Orange dazu, die Entwicklung der vergangenen Jahre zu kritisieren? "Es ist ein Treppenwitz, wenn Haider nach so langer Zeit erkennt, dass die Reichen reicher sind und die kleinen Leute immer weniger Einkommen haben. Spitzenmanager Millionen Jahresgage kassieren, parallel dazu eine Million Österreicher an oder unter der Armutsgrenze leben."

"Das stimmt! Schuld daran ist aber die schwarz/orange Bundesregierung", so Schaunig. Rund 50 Millionen Euro muss Kärnten jährlich aufwenden, um so mangelnde Leistungen des Bundes zu kompensieren. "Jahrelang hat Haider dieser sozialen Kälte auf Bundesebene zugestimmt und jetzt schlägt sein Herz plötzlich für soziale Gerechtigkeit?", schloss Schaunig.

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ-Kärnten
Tel.: 0463/577 88 76 od. 77
Fax: 0463/577 88 86
presse-kaernten@spoe.at
http://www.kaernten.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90002