SPÖ-Kärnten fordert Verbot von Computer-"Killerspielen"

Appell zum wachsamen Umgang mit Heranwachsenden

Klagenfurt (SP-KTN) - Die negativen Auswirkungen des Konsums von virtueller Gewalt in Computerspielen werde besonders durch Amokläufe von Jugendlichen in Schulen vor Augen geführt, verwies der Klubobmann der Kärntner SPÖ, LAbg. Peter Kaiser, heute, Freitag, auf die steigende Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen und die jüngsten dramatischen Ereignisse in Deutschland.

Im Sinne einer Gewaltprävention und des bestmöglichen Schutzes für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene, habe die SPÖ-Kärnten bei der gestrigen Sitzung des Kärntner Landtages einen Antrag eingebracht, in dem die Kärntner Landesregierung aufgefordert wird, in Verhandlungen mit der Bundesregierung sicherzustellen, dass es in Österreich bzw. innerhalb der Europäischen Union zu einem Verbot von Computer-"Killerspielen" kommt.

Amokläufe seien nur die Spitze des Eisberges, betonte Kaiser im Hinblick auf gewalttätige Übergriffe, die auch in Kärnten, vor allem in den Ballungszentren, vorkommen. Dieser Entwicklung, die berechtigen Anlass zur Sorge gebe, müsse gegengesteuert werden, untermauerte der Klubobmann die Forderung der SozialdemokratInnen. "Da Weihnachten vor der Türe steht, appelliere ich an alle für das Wohl unserer Kinder Verantwortlichen, keine Spiele mit aggressiven und gewalttätigen Inhalten zu schenken", brachte Kaiser seine Hoffnung auf ein Umdenken in diesem Bereich zum Ausdruck.

Vor dem Einfluss von gewaltverherrlichenden Computerspielen warnte auch die Familiensprecherin der SPÖ-Kärnten, LAbg. Beate Prettner. Vor allem Jugendliche in einer kritischen Lebenssituation seien gefährdet, machte Prettner auf die "Außenseiter" in Schulen aufmerksam, die oftmals isoliert und in einer "eigenen Welt" leben. Ein dichtes soziales Netz sei von großer Bedeutung, insbesondere dann, wenn sich durch exzessives Computerspielen Reales und Virtuelles vermischen, plädierte die SP-Familiensprecherin für einen wachsamen Umgang mit Heranwachsenden.

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