FPÖ: Das Plastiksackerl hat ausgedient

FPÖ-Umweltsprecher Hofer begrüßt Initiativen gegen Wegwerftaschen

Wien (OTS) - Nachdem in Paris ab dem kommenden Jahr Plastiksackerl als Wegwerftaschen verboten werden, fordert die FPÖ das Umweltministerium auf, die Umsetzung einer derartigen Initiative auf ihre Auswirkungen in Österreich zu prüfen. Übrigens wird das Verbot von Plastiksackerln ab dem Jahr 2010 in ganz Frankreich gelten. Alleine in Paris erspart sich die Stadtverwaltung durch das Wegfallen erheblicher Müllmengen 1,6 Millionen Euro pro Jahr.

FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Norbert Hofer: "Ein Verbot der Plastiksackerl bringt nur Gewinner. Nicht nur die Umwelt und die öffentliche Hand profitieren. Es sind auch die Konsumenten, die in Summe für ihre Wegwerftaschen mehr Geld ausgeben, als man vermutet. Das Plastiksackerl hat in dieser Form ausgedient. Es ist besser, Geld für soziale Maßnahmen in die Hand zu nehmen, als damit die Beseitigung von vermeidbaren Müllbergen zu finanzieren. Paris wird die eingesparten Mittel gut gebrauchen können und in Österreich würde das ebenso der Fall sein."

Hofer schätzt das Müllaufkommen durch Plastiksackerl in Österreich auf 50.000 Tonnen pro Jahr: "Wenn wir eine derartige Maßnahme in Österreich umsetzen wollen, dann muß das in enger Kooperation mit dem Handel geschehen. Ein neuer Umweltminister ist also gut beraten, mit der Sektion Handel in der Wirtschaftskammer über eine Realisierung dieses Vorhabens zu verhandeln. Ich würde es begrüßen, wenn Österreich diesen konsequenten Schritt setzen würde."

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
Tel.: +43-664-44 01 629, karl-heinz.gruensteidl@fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002