Mödlhammer zu BAWAG: Gemeinden wollen "österreichisch" bleiben

Die öffentlichen Assets der BAWAG sollen nicht an ausländischen Fonds gehen

Wien (Gemeindebund) - Der bevorstehende BAWAG-Verkauf sorgt jetzt auch bei Österreichs Gemeinden für Unruhe. Gemeindebund-Präsident Bgm. Helmut Mödlhammer drängt - zumindest in Teilbereichen - auf eine österreichische Lösung: "Bei den öffentlichen Assets der BAWAG handelt es sich auch um Darlehen an österreichische Gemeinden. Diese sind jetzt natürlich verunsichert, bei wem sie in Zukunft ihre Schulden zurückzahlen müssen."****

Der Österreichische Gemeindebund appelliert daher an die derzeitige und künftige Bundesregierung sowie an den ÖGB, "für diesen sensiblen Bereiche eine österreichische Lösung zu finden." Mödlhammer macht auch kein Hehl daraus, wie er sich diese Lösung vorstellen kann. "Der Gemeindebund hat sich schon vor einigen Jahren aus strategischen Gründen an der Kommunalkredit beteiligt. Hier sehen wir die Kredite an die Gemeinden gut aufgehoben."

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