VP-Cortolezis-Schlager zu Rechnungshofkritik: Personal-Missmanagement des Wiener Stadtschulrates bestätigt

Schulen sollen jene Ressourcen erhalten, die ihnen zustehen!

Wien (VP-Klub) - Als Beweis für die massive Kritik der ÖVP Wien am Lehrer/innen-Personalmanagement des Landes Wien wertete heute die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager, den offiziellen Rechnungshofbericht zum Management des Wiener Stadtschulrates. "Für unsere Kritik wurden wir geschmäht und angegriffen. Aber nun sind jene Fehler im Wiener System und die zum Teil richtlinienwidrigen Planungen, die vorgenommen wurden, bestätigt worden. Es bleibt zu hoffen, dass die politisch Verantwortlichen dieser Stadt das einsehen und die notwendigen Korrekturen vornehmen", so Cortolezis-Schlager.

Die VP-Stadträtin wiederholte in diesem Zusammenhang ihre Forderung, den Pflichtschulen jene personellen Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die ihnen auch zustehen. "Der Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern schreibt genaue Normzahlen für das Lehrer-Schüler-Verhältnis fest. Und der Bund stellt die dafür erforderliche Finanzierung sicher. Wien ist aber, und das hat der Rechnungshof kritisiert, von der Einhaltung dieser Vorgaben meilenweit entfernt. Deswegen lautet unser Appell an das Wiener Rathaus: Geben Sie den Schulen endlich jene Lehrer und Lehrerinnen, die ihnen auch zustehen!"

22 Schüler/innen pro Klasse möglich

Die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl auf 22 Schüler/innen wurde von der VP-Bildungssprecherin nochmals gefordert. "Dank der bereitgestellten Bundesressourcen ist das bereits jetzt machbar. Wien muss es politisch nur wollen", so die Wiener VP-Politikerin.

Betreuungsbedarf ordentlich erheben

In Zusammenhang mit der bundesgesetzlich vorgeschriebenen Erhebung des Betreuungsbedarfs in Wiens Pflichtschulwesen hofft Cortolezis-Schlager ebenfalls auf Besserung der Stadt. "Obwohl es gesetzlich vorgeschrieben ist, hat die Stadt den Bedarf an den Schulen nicht ordnungsgemäß erhoben. Damit wurde eine Chance vertan, zusätzliche Personalressourcen vom Bund finanziert zu bekommen. Es bleibt zu hoffen, dass die Rechnungshofkritik auch hier zu einem Sinneswandel führt und die nächste Erhebung den gültigen Gesetzen entspricht!"

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