Mainoni zu Forschungsrahmenprogramm: Ärmeln aufkrempeln!

Mehr Geldmittel und stärkere Einbindung der KMUs große Chance für österreichische Forschung - Klares Bekenntnis der nächsten Bundesregierung zur Steigerung der Forschungsausgaben

Wien (BMVIT/MS) - "Die nunmehr beschlossene höhere Dotierung des
7. Rahmenprogramms für Forschung bedeutet für unsere österreichischen Forschungsunternehmen mehr Beteiligungschancen und in vielen Fällen höhere Förderungen. Wir müssen daher unsere Ärmel aufkrempeln und unsere Bemühungen im Forschungsbereich weiter intensivieren, um Österreich als Innovationsstandort noch mehr auszubauen", so Forschungsstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni anlässlich der bevorstehenden Annahme des Rahmenprogramms durch das Europäische Parlament.

Insgesamt wurden die Geldmittel gegenüber dem Vorgängerprogramm um jährlich ca. 60% aufgestockt. In den Bereichen wie Informations- und Kommunikationstechnologien aber auch Nanowissenschaften, Verkehrsforschung und die nicht-nukleare Energieforschung setzt Österreich bereits jetzt sehr erfolgreich auf die entscheidenden Zukunftsfelder der europäischen Forschung, so Mainoni: "Derzeit betragen die Rückflüsse der Geldmittel aus dem 6. Rahmenprogramm 115 % - Österreich ist damit ein deutlicher Nettoempfänger."

Die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) hat sich für das neue Rahmenprogramm zum Ziel gesetzt, die jährlichen Rückflüsse von derzeit 85 Millionen Euro jährlich auf 100 Millionen Euro zu steigern und veranstaltet derzeit zahlreiche Informationsveranstaltungen, um die heimischen Unternehmen von den Chancen und Potentialen des Rahmenprogramms zu informieren.

Mainoni: "Europa meint es ernst mit dem Ziel, mehr Geld in Forschung und Entwicklung zu investieren, um an der Spitze der weltweiten technologischen Entwicklung zu bleiben." Diese große Chance für österreichische Unternehmen müsse nun bestmöglich genutzt werden. Österreich heabe es in den Verhandlungen zum 7. Rahmenprogramm aber auch geschafft, die Beteiligung für die Industrie - vor allem für KMUs - attraktiver zu gestalten, sagt der Staatssekretär im BMVIT:
"Davon profitiert vor allem Österreich mit der kleinstrukturierten Wirtschaft. Nur so können wir unsere Innovationskraft weiter stärken und damit Wachstum und Arbeitsplätze sichern. "

Österreich sei gut vorbereitet und müsse keine Scheu vor der europäischen Konkurrenz haben, sagt der BZÖ-Staatssekretär und fordert auch von der nächsten Bundesregierung ein eindeutiges Bekenntnis zur Steigerung der Ausgaben für Forschung und Entwicklung. (Schluss)

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