Grazer ÖHs: Weg mit den Studiengebühren!

SPÖ muss sich an ihr Wahlversprechen halten

Graz (OTS) - Die HochschülerInnenschaften an der Uni Graz, der TU Graz, der Med-Uni Graz und an der Uni für Musik und Darstellende Kunst Graz sind maßlos über das sich abzeichnende Umfallen der SPÖ verärgert!

"Es ist traurig, dass die SPÖ bereit ist, eines ihrer zentralen Wahlversprechen aus Machtgier einfach aufzugeben. An einer ersatzlosen Streichung der Studiengebühren führt für die ÖH kein Weg vorbei!" kommentiert Fadi Sinno, Vorsitzender der ÖH an der Uni Graz, den gestrigen Vorschlag des SPÖ-Wissenschaftssprechers Josef Broukal bezüglich der Idee eines Kreditmodells.

"Die Studiengebühren stellen egal in welcher Form eine soziale Hürde dar. Es gibt kein wasserdichtes Stipendiensystem. Es fallen immer zahlreiche Studierende ungerechtfertigt durch den Rost! Dies muss den zukünftigen Koalitionspartnern ÖVP und SPÖ bewusst sein!" sagt Matthias Walser, Vorsitzender der ÖH an der TU Graz

"Der Vorschlag seitens mancher FunktionärInnen, dass man statt der Abschaffung der Studiengebühren die Stipendien erhöhen könnte, ist nichts anderes als ein fauler Kompromiss. Die Anpassung der Stipendien welche längst fällig ist darf nicht im Widerspruch stehen zu einer Abschaffung der Studiengebühren!" meint Stefan Schaller vom Vorsitzteam der ÖH an der Med-Uni Graz.

"Das vorgeschlagene Modell würde dafür sorgen, dass die JungakademikerInnen mit einem gewaltigen Schuldenrucksack in das Berufsleben starten. Ist das der Vorschlag der PolitikerInnen, wie sie den Studierenden helfen wollen?" fragt sich Ulfried Staber, Vorsitzender der ÖH an der Musik Uni Graz.

"Es gibt keine Rechtfertigung dafür die Studiengebühren nicht abzuschaffen. Alles andere wäre ein untragbarer Zustand für die Grazer HochschülerInnenschaften. Die SPÖ soll sich an ihr Wahlversprechen halten und die Studiengebühren zu einer Koalitionsbedingung erklären. Sonst wird sie für die derzeitigen Missstände an den Universitäten und die sozialen Probleme der Studierenden mitverantwortlich sein!" schließen die Vorsitzenden der Grazer HochschülerInnenschaften unisono.

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