FP-Matiasek: Eingeschleppte Tbc-Gefahr in Wien alarmierend

15 Tote 2005 sprechen eine deutliche Sprache

Wien, 23-11-2006 (fpd) - Im Rahmen der aktuellen Stunde des
heutigen Landtages warnte FPÖ-Gemeinderätin Veronika Matiasek vor der steigenden TBC-Gefahr in Wien. Ein besonderes Gefahrenpotential stellen Asylwerber aus der Russischen Föderation und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion dar.

Überfüllte, unhygienische Gefängnisse in diesen Ländern sind die Quelle multiresistenter Tuberkulosestämme. Beim Aufgreifen illegal hier aufhältiger Personen werden unsere Polizeibeamte immer häufiger mit Tbc, aber auch mit Hepatitis B und C sowie HIV konfrontiert. Trotzdem sind Schutzmaßnahmen für die Beamten unzureichend, kritisiert Matiasek.

Diese schwerkranken Personen benützen die Öffis, besuchen Lokale oder arbeiten dort illegal, wie Razzien zeigen. Die FPÖ fordert hier verschärfte Kontrollen. Schubhäftlinge mit Tbc gelten leider als "nicht haftfähig" und werden nicht im Rahmen der Schubhaft sondern in öffentlichen Spitälern behandelt.

Die Erkrankten brechen meist nach kurzer Zeit die Behandlung ab, verlassen das Spital und tauchen unter. Dieser Praxis muss entgegengewirkt werden. Diese Verantwortung liegt eindeutig im Bereich der Stadt Wien, betont Matiasek.

Hochinfektiöse Tbc zu 100% eingeschleppt

Die SPÖ-Beschwichtigungspolitik in Wien ist daher unverantwortlich gegenüber der Bevölkerung. Fakt ist, dass wir seit 2003 mit einem Anstieg multiresistenter Tuberkulosen konfrontiert sind. Diese Infektionen sind zu 100% eingeschleppt. Seit 2004 sind ausschließlich Ausländer als infiziert erkannt worden.

Die FPÖ fordert daher effiziente Maßnahmen zur Kontrolle und Anhaltung der Erkrankten. Die Warnungen der WHO und des internationalen Roten Kreuzes, dass die aus dem Osten nach Westeuropa eingeschleppte Tbc dramatisch ansteigt, dürfen nicht länger ignoriert werden, schloss Matiasek. (Schluss)am

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