SPÖ redet von Nachmittagsbetreuung, ÖVP hat diese an Bundesschulen längst umgesetzt

Wien (VP-Klub) - "Während es in den Bundesgymnasien ausnahmslos eine Nachmittagsbetreuung für die Schülerinnen und Schüler gibt, bieten nur 46 Volksschulen eine Tagesbetreuung an", wies VP-Gemeinderat Wolfgang Aigner auf diesen eklatanten Missstand, den erst vor kurzem ein Bericht des Wiener Kontrollamtes bestätigt hat, im Zuge der Debatte des Wiener Landtages um die Novellierung des Wiener Schulgesetzes hin.

"Das heute beschlossene Schulgesetz ist daher", so Aigner, nicht auf der Höhe der Zeit, "da die mögliche Gruppengröße auf bis zu 30 Kinder angehoben wird." Eine derartige Gruppengröße entspricht in keiner Weise den pädagogischen Erfordernissen, sondern steht auch im Gegensatz zu dem heute von Landeshauptmann Häupl angekündigten Bestreben, die Klassenschülerhöchstzahl zu senken.

Die Wiener VP bekräftigt daher nachdrücklich ihre bisherigen Forderungen, den Bedarf an Tagesbetreuung in gesetzeskonformer Weise zu erheben und die Tagesbetreuung an den Schulen zu konzentrieren. "Dazu müssen aber auch die baulichen Voraussetzungen an den Wiener Pflichtschulen geschaffen werden", mahnt Aigner abermals eine Schulsanierungsoffensive seitens der Stadt ein.

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