Mölzer: Kommission mißbraucht Eurobarometer-Umfragen als Propaganda-Instrument!

EU versucht offenbar den Willen der Bürger zu manipulieren.

Wien, 23-11-2006 (OTS) - Wenn eine Eurobarometer-Umfrage für die Kommission nicht das gewünschte Ergebnis bringt, werde sie einfach zurückgehalten, das sagte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer zu einem Bericht des Internetdienstes "EU Observer". Denn das, was Brüssel nicht wolle, müsse einfach aus der Welt geschaffen werden. Darüber hinaus ließen die anderen in diesem Bericht enthaltenen Vorwürfe - Befangenheit und Einseitigkeit bei der Fragestellung - mehr als berechtigte Zweifel aufkommen, ob die Eurobarometer-Umfragen nicht die Meinung der Bürger, sondern jene der Kommission widerspiegelten. Vor allem dränge sich der Verdacht auf, daß es sich bei den Europabarometer-Umfragen - ohne daß es die Öffentlichkeit wisse - um ein gewissermaßen EU-amtliches Propagandainstrument handle, meinte Mölzer.

"Das Zurückhalten unerwünschter Umfragen ist aber auch ein Sittenbild einer abgehobenen politischen Pseudo-Elite: Daß in der real-existierenden Europäischen Union der Willen des Bürgers nichts zählt, ist ja schon hinreichend bekannt. Aber nun scheinen Versuche unternommen zu werden, die Bürger zu manipulieren", kritisierte der freiheitliche EU-Mandatar. Wenn beispielsweise bei einer Umfrage zur Zukunft der EU nur integrationsfreundliche Möglichkeiten zu Auswahl stehen, dann erinnere diese Vorgehensweise an die Wahlen in der untergegangenen Sowjetunion, wo die Kandidaten im Vorfeld von der kommunistischen Polit-Nomenklatura ausgewählt wurden, stellte Mölzer fest.

Auf jeden Fall werde der von der Kommission betriebene Umgang mit den Eurobarometer-Umfragen die EU-Verdrossenheit der Bürger noch weiter steigern, weil deren Gutgläubigkeit mißbraucht werde. "Da glaubt der Bürger einmal, wenigstens bei einer Umfrage seine Meinung sagen zu können. Aber in Wirklichkeit spielt er jener fernen Zentrale in Brüssel, deren Politik er eigentlich ablehnt, in die Hände", sagte der freiheitliche Europaparlamentarier abschließend.
Schluß (bt)

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