Haubner: ÖGB Pensionskälte inakzeptabel

Wien (OTS) - BZÖ - Sozialministerin Ursula Haubner kritisiert
heute den sozialen Kahlschlag bei den Pensionen der ÖGB Mitarbeiter. "Wenn Mitarbeiter dem Vernehmen nach bis zu 70 Prozent Abschläge erleiden, dann ist das inakzeptabel. Eigentlich müsste der ÖGB als Arbeitgebervertreter Kampfmassnahmen gegen sich selber überlegen, denn zukünftige Pensionen zu streichen und bestehende zu kürzen ist unsozial und ein Anschlag auf das Vertrauen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", betont Haubner. Das BZÖ habe in der Regierung die nachhaltig Pensionen wertgesichert und laufend erhöht und für Frauen die eigenständige Alterssicherung verbessert, hingegen der ÖGB, als einer der schärfsten Kritiker der Pensionssicherungsreform, verspekuliere seine Reserven der Pensionskasse in der Karibik und streiche jetzt den kleinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Zusatzpension.

"Wo bleibt denn der empörte Aufschrei von SPÖ und Arbeiterkammer? Bei der eigenen Misswirtschaft schweigen die roten Genossen in aller Freundschaft", fragt sich Haubner. Es sei aber selbstverständlich überfällig ungerechtfertigte Pensionsprivilegien bei der ÖGB Führungsschicht zu beseitigen. Die Besonderheit der ÖGB-Pensionscharta: Nach 15 anrechenbaren Dienstjahren winken bereits 40 Prozent des Letztbezugs als monatliche Pension. Dieser Anspruch steigt jährlich um zwei Prozentpunkte "bis zum Höchstausmaß von 80 Prozent des Bruttomonatsgehalts nach 35 Dienstjahren". "Reformen ja, aber nicht auf dem Rücken der kleinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denn nicht jeder ÖGB Mitarbeiter hat ein Luxus Penthouse", so Haubner abschließend.

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