SP-Wagner: Wien gegenüber hochansteckenden Krankheiten gut gerüstet

Wien (SPW-K) - "In Österreich sieht es im Zusammenhang mit hochansteckenden Krankheiten, etwa im Bereich der Tuberkulose, gut aus. Das geht aus der Statistik der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor. Bei Tuberkulosenfällen liegt Österreich im Mittelfeld der EU, bei Neuerkrankungen nimmt es die zweitniedrigste Position ein", stellte Donnerstag SP-Landtagsabgeordneter Kurt Wagner in seinem Debattenbeitrag in der Aktuellen Stunde des Wiener Landtages zu diesem Thema fest.

"Die Magistratsabteilung 15 (Gesundheitswesen und Soziales) leistet in diesem Bereich sowohl in der Prophylaxe als auch im Rahmen der Therapie hervorragende Arbeit", betonte Wagner. Er informierte, dass im vergangenen Jahr diesbezüglich über 14.000 Röntgenuntersuchungen durchgeführt worden seien. Die MitarbeiterInnen der Abteilung besuchten ständig Obdachlosenheime, jeder der in ein Wohnheim einziehe, werde auf freiwilliger Basis eine Untersuchung auf hochansteckende Krankheitserreger angeboten, MitarbeiterInnen des Anton-Proksch-Institutes würden diese Aufgabe in den Gefängnissen in Wien wahrnehmen. Wagner: "In den letzten Jahren lässt sich jedenfalls keine Steigerung der Zahl der Tuberkulose-Neuerkrankungen in Wien feststellen".

Zudem, so Wagner weiter, kooperiere die MA 15 eng mit den Bundesbehörden. Auch von diesen werde bestätigt, dass es in den vergangenen 15 Jahren keine signifikanten Veränderungen gegeben hätte. Nicht zuletzt wies Wagner auf das Otto-Wagner-Spital hin, das erste Anlaufstelle bei der Behandlung von Tuberkuloseerkrankten wäre und wo dafür eine ausreichende Bettenanzahl zur Verfügung stünde.

"Die sozialdemokratische Stadtregierung verschließt selbstverständlich nicht ihre Augen vor dem Problem hochansteckender Krankheiten, die Gesundheitseinrichtungen der Stadt sind zur Bekämpfung dieser Krankheiten bestens gerüstet", erklärte Wagner. In Richtung FPÖ meinte der Abgeordnete abschließend, dass die Stadt im Gegensatz zu Politikern dieser Partei mit diesem Thema keine Polemik betreibe, sondern auch in diesem so wichtigen Teilbereich des Gesundheitswesen intensive Arbeit verrichte. (Schluss)

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