ARBÖ: Erfolg der ARBÖ-Unterschriftenaktion - Flexibles Tempolimit ab Jänner möglich

Wien (OTS) - "Endlich kommt Bewegung in die Sache", freut sich Helmut Werth, Geschäftsführer der ARBÖ-Landesorganisation Tirol. Verkehrslandesrat Hans Lindenberger hat bei der Überreichung der 32.000 Proteststimmen gegen ein starres Tempo 100 zugesagt, zwischen Kufstein und Zirl so rasch als möglich eine flexible Geschwindigkeitsbeschränkung einzuführen. Österreichweit haben bis heute Mittag 134.000 Menschen gegen starre Tempolimits auf Autobahnen beim ARBÖ unterschrieben.

"Wir vom ARBÖ gehen im Namen der vielen Unterschreiber davon aus, dass das starre Tempolimit ausgedient hat und ab 5. Jänner 2007 das flexible Limit eingeführt wird, wenn die ASFINAG nach Aussagen des Landesrates den technischen Probebetrieb auf dieser Strecke abgeschlossen hat", so Werth. Es gäbe dann ja keinen Grund mehr, am starren Tempolimit bis April 2007 festzuhalten, fügte Werth hinzu.

Ab Jänner 2007 kommt erst das "halbherzige" Fahrverbot für uralte LKW. "Halbherzig ist das Verbot deshalb, weil ja nur die vor dem Jahr 1994 zugelassenen LKW mit Anhänger und Sattelschlepper verboten werden, nicht jedoch die vor 19994 zugelassenen LKW. Diese dürfen laut Verordnung des Landes Tirol bis 2. November 2009 auf dieser Strecke weiterfahren." Dafür hat der ARBÖ kein Verständnis, weil ein LKW im Durchschnitt sechzehn Mal soviel Stickstoffdioxid produziert, als ein durchschnittlicher PKW. In ganz Österreich gibt es laut Statistik Austria 71.000 LKW, die vor dem Jahr 1994 zugelassen wurden, also über 12 Jahre alt sind.

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