Kickl: Niederländisches Burka-Verbot auch in Österreich umsetzen

FPÖ fordert Kopftuchverbot an Schulen und im öffentlichen Dienst

Wien (OTS) - FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl bezeichnete die Pläne der Niederlande und auch Italiens, das Tragen von Burkas und anderer Kleidung mit Gesichtsschleier in der Öffentlichkeit zu verbieten, als vorbildlich auch für Österreich. Gerade die Niederlande hätten in den letzten Jahren einsehen müssen, daß die Politik des multikulturellen Pseudoliberalismus und der falsch verstandenen Toleranz gescheitert sei. Das habe nicht erst die brutale Ermordung des Filmemachers Theo van Gogh durch einen islamistischen Fanatiker im November 2004 bewiesen.

Kickl forderte auch für Österreich ein Verbot der Burka in der Öffentlichkeit sowie ein Kopftuchverbot an Schulen und im öffentlichen Dienst. Dies sei längst überfällig. In Frankreich existiere ein Kopftuchverbot seit mehr als zwei Jahren. Und laut einer Studie des französischen Bildungsministeriums empfänden sogar Schülerinnen aus Familien mit nordafrikanischem Hintergrund das Verbot des Kopftuchs in der Schule als Befreiung (siehe APA 575, 29.8.05).

Man müsse dem Fanatismus entschieden entgegentreten. Kickl erinnerte in diesem Zusammenhang an die jüngsten Morddrohungen gegen die deutsche türkischstämmige Grün-Abgeordnete Ekin Deligöz, die die moslemischen Frauen in Deutschland aufgerufen hatte, das Kopftuch abzulegen, und die im Kopftuch ein Symbol der Frauenunterdrückung sieht. Die österreichischen Grünen hätten zu den Morddrohungen islamistischer Fanatiker gegen Deligöz bisher vornehm geschwiegen, kritisierte Kickl.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
Tel.: +43-664-44 01 629, karl-heinz.gruensteidl@fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001