"Pille danach" ist gesundheitlich und ethisch bedenklich

Jutta Lang: "Spitäler haben den klaren Auftrag, die Gesundheit von Frauen ernst zu nehmen und das menschliche Leben in allen seinen Phasen zu schützen."

Wien (OTS) - Die Österreichische Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF) berichtete in ihrer Pressekonferenz am letzten Dienstag, dass 28 Prozent der Spitäler die Rezeptausstellung für die "Pille danach" verweigern und verlangte deshalb die Streichung der Rezeptpflicht.

Mag. Jutta Lang, Pressesprecherin des Vereins Jugend für das Leben kritisiert diese leichtfertige Forderung: "Die 'Pille danach' stellt ein hohes Gesundheitsrisiko für die Frau dar, da es sich dabei um ein hochdosiertes Hormonprodukt mit zahlreichen Nebenwirkungen handelt."

Neben dem gesundheitlichen Aspekt sei auch eine weitere ethische Problematik zu bedenken. Außer der verhütenden Wirkung der "Pille danach" komme es - nach dem aktuellen wissenschaftlichen Stand - mit großer Wahrscheinlichkeit auch zu Frühabtreibungen. Jutta Lang: "Das Hormon Progestagen fördert den Abbau der Gebärmutterschleimhaut und verhindert auf diese Weise die lebensnotwendige Einnistung des Kindes im Uterus."

Die Pressesprecherin von Jugend für das Leben meint schließlich:
"Die Forderungen des ÖGF sind verantwortungslos. Spitäler haben den klaren Auftrag, die Gesundheit von Frauen ernst zu nehmen und das menschliche Leben in allen seinen Phasen zu schützen. Wir wünschen uns deshalb, dass die verantwortlichen Personen bei ihrer deutlichen Ablehnung einer rezeptfreien Ausgabe der 'Pille danach' bleiben."

Hinweis: Weitere Informationen zum Thema 'Pille danach' finden Sie auf der Homepage www.jugend-fuer-das-leben.at im gleichnamigen Beitrag.

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