aws: Innovation und Patentschutz gehen Hand in Hand

Förderbank für den weiteren Ausbau der Patentunterstützungen

Wien (OTS) - "Innovationen sind nur wertvoll, wenn man sie auch nutzen - und das bedeutet auch gegen Nachahmung schützen - kann!", unterstützt Peter Takacs, Geschäftsführer der österreichischen Förder- und Finanzierungsbank austria wirtschaftsservice die Aussage von Friedrich Rödler, dem Präsidenten des österreichischen Patentamts von gester Nachmittag. Nach Ansicht der Förderbank sei das österreichische Patentwesen und der Schutz von Erfindungen gerade im KMU-Bereich ein zentrales Thema der künftigen Innovationsförderung, um nicht nur die Forschungsquote, sondern vor allem auch die Quote der wirtschaftlichen Umsetzungen in die betriebliche Praxis nachhaltig zu heben.

Erst im heurigen Jahr hat die Förderbank mit dem Innovationsschutzprogramm IPP ein neues Unterstützungsangebot für Unternehmen zur Erlangung von Patentschutz und -durchsetzung in Schwellenländern wie China und Indien geschaffen, mit ihrem Patent-und Lizenzprogramm sorgt sie schon seit Jahren für den Technologietransfer vom Erfinder in die Wirtschaft. Dennoch sei es wichtig, so Takacs, vor allem bei KMU das Bewußtsein für die Notwendigkeit von Patentierungen zu heben und die wirtschaftlichen Chancen transparent zu machen. Die aws könne sich vorstellen, in den nächsten Jahren das Angebot im Bereich des Schutzes geistigen Eigentums auszuweiten, meint Takacs, und weiter: "Vorrangig wäre vor allem der Ausbau der bestehenden Ausbildungsschienen, die Schaffung von entsprechenden Begleitmaßnahmen zur Stärkung des Bewußtseins und eine effiziente Unterstützung für KMU zur (Vor-)Finanzierung von Patentanmeldungen national und international." Dabei seien sowohl Innovationsprämien für Schutzrechtsanmeldungen von Kleinstunternehmen als auch Mikrokredite für die Abdeckung von Patent- und Durchsetzungskosten in diesem Bereich denkbar. Zusätzliche Möglichkeiten zur Finanzierung von Prototypenentwicklungen, um eine Verwertung von Erfindungen möglich zu machen, seien ebenfalls wünschenswert, so Takacs. Vorbild dafür könnte der kürzlich von der aws im Rahmen von uni:invent gestartete Wettbewerb "PRIZE" sein.

"Wichtig ist es vor allem auszuloten, in welchen Bereichen Marktversagen vorliegt und gegebene Rahmenbedingungen eine effiziente Umsetzung von innovativen Ideen verhindern", fasst Takacs zusammen und kündigt an, im nächsten Jahr gemeinsam mit dem Patentamt und den Interessensvertretungen diese Fragen zu analysieren und entsprechende Vorschläge für die neue Bundesregierung zu entwicklen. "Das gemeinsame Ziel ist es, Österreich's Kraft der Innovation zu nutzen, um seine dynamische Zukunft im globalen Kontext zu sichern".

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