Nach Salzburger Urteil: Jarolim sieht Signal für Ausbau der Antidiskriminierungsrechte

Signalwirkung der Entscheidung zu Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung nach dem Gleichbehandlungsgesetz

Wien (SK) - SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim begrüßte Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst ausdrücklich die gestrige Entscheidung eines Salzburger Gerichts, Schadenersatz wegen Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und das erlittene homophobe Mobbing nach dem Gleichbehandlungsgesetz zuzuerkennen. "Dieses Urteil gibt all jenen Mut, die im täglichen Leben oder an ihrem Arbeitsplatz diskriminiert werden. Es ist ein Zeichen, dass Belästigungen und Verspottungen aufgrund der sexuellen Orientierung in unserer Gesellschaft keinen Platz haben und auch mit Sanktionen belegt werden." Für den SPÖ-Abgeordneten sei das Urteil "ein Signal zum Ausbau von Antidiskriminierungsrechten". ****

Eine umfassende und einheitliche Regelung von Antidiskriminierungsbestimmungen wurde von der SPÖ schon seit geraumer Zeit eingefordert. Denn um allen faire Chancen zu ermöglichen, müssen Diskriminierungen im zivilrechtlichen Bereich, am Arbeitsplatz, im Alltag oder in Medien hintangehalten werden. Insbesondere sind Nachbesserungen dahingehend dringend notwendig, Rechte im Zusammenhang mit sexueller Orientierung auszubauen. "Es handelt sich hierbei um einen europäischen Standard, der auch in Österreich eine Selbstverständlichkeit sein muss", so Hannes Jarolim abschließend. (Schluss) up/mp

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