Matiasek: FPÖ lehnt Wiener Integrationsbudget ab

Wien, 21-11-2006 (fpd) - "Die Erhöhung des Budgets für Integrationsmaßnahmen um 3,8 Millionen Euro wird den Subventionswildwuchs für "Multi-kulti-Vereine" verstärken, aber die Integration im Sinne von Anpassung der Zuwanderer nicht fördern", so heute die Integrationssprecherin der FPÖ, LAbg. Veronika Matiasek, zum Budget für das Ressort von Stadträtin Wehsely.

Matiasek fordert eine Umkehr in der Wiener Integrationspolitik Richtung Anpassung. Als positives Beispiel führt sie den sozialdemokratischen Sozialstadtrat Ahmed Aboutaleb, gebürtigen Marokkaner und praktizierender Muslim, an, der seine durchaus erfolgreiche Sozial- und Integrationspolitik nach dem Leitsatz:
"Immigranten müssen sich der hiesigen Ordnung anpassen, nicht umgekehrt. Wer sich damit nicht abfinden kann, sollte besser heute als morgen wieder gehen", in Amsterdam praktiziert.

Der Erwerb der deutschen Sprache ist Grundvoraussetzung für Integration, daher unterstütze die FPÖ Deutschkurse, die im Rahmen eines schulischen Unterrichts, etwa durch die Volkshochschulen stattfinden sollen. "Wir befürworten einen spielerischen, altersgerechten Unterricht für Kinder, aber spielerische Lernprojekte für Erwachsene lehnen wir ab" begründet Matiasek ihre Ablehnung des "Mama lernt Deutsch- Programms", dessen Titel sich schon allein wie der eines Kinderbuches anhört.

Die Integrationsmaßnahmen der Stadt Wien, die in erster Linie das Heranführung von Zuwanderern und Asylwerbern an das Sozialsystem bedeute, koste viel Geld, von dem nur eine Gruppe profitiere, die aber darüber hinaus Zugang zu allen Leistungen dieser Stadt habe. Auf der Strecke blieben dabei vor allem die österreichischen Familien, die dieses System zwar als Steuerzahler möglich machten, aber dadurch an Leistungen verlieren würden.

Die Wiener FPÖ fordert die SPÖ einmal mehr auf, ihren Weg der "Diversität" wieder zu verlassen und endlich die Zeichen der Zeit zu erkennen. Ein Blick über den landespolitischen Tellerrand würde genügen um zu erkennen, daß die sozialistische Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte gescheitert ist. Minuszuwanderung wäre eine der Möglichkeiten, die gefährliche Entwicklung unter Kontrolle zu bringen, so Matiasek abschließend (Schluß) jen

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