Neue Wege in der Schutzgebietsbetreuung

Expertentagung am 22. November in St. Pölten

St. Pölten (NLK) - Während die National- und Naturparke in Österreich über ein eigenes Management verfügen, das den Zustand und die Entwicklung des Schutzgebietes überwacht, gibt es für die vielen kleinen Naturschutzgebiete und flächigen Naturdenkmäler keine derartigen Strukturen. Daher ist auch der Zustand mancher Schutzgebiete wenig zufrieden stellend: Störungen durch übermäßiges Betreten oder Befahren, die Einwirkung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln aus dem Umland oder fehlende Pflegemaßnahmen im Schutzgebiet selbst sind Gründe dafür.

Experten aus den Bundesländern, von Naturschutzorganisationen und den Österreichischen Bundesforsten berichten bei einer Tagung morgen, Mittwoch, 22. November, in St. Pölten von ihren Erfahrungen in der Betreuung von Schutzgebieten. Anschließend sollen in mehreren Arbeitsgruppen Lösungsansätze für ein nachhaltiges und flächendeckendes Management erarbeitet werden.

"Wesentlich für das Verständnis und die Akzeptanz von Schutzgebieten ist die Einbindung der Bevölkerung. Naturschutz muss für die Menschen erlebbar gemacht werden", meinte dazu Naturschutz-Landesrat Emil Schabl.

Ein aktuelles Projekt des Landes Niederösterreich in Zusammenarbeit mit dem NÖ Naturschutzbund stellt genau diesen Aspekt in den Vordergrund. Dabei werden die Umsetzungsmöglichkeiten von erforderlichen Pflegemaßnahmen in Schutzgebieten möglichst unter Einbeziehung von Gemeinden, Vereinen und der lokalen Bevölkerung ausgelotet. Erste Ergebnisse werden beim Expertentreffen in St. Pölten vorgestellt.

Weiter Informationen: Amt der NÖ Landesregierung, Dipl.Ing. Günther Gamper, 3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Telefon 02742/9005-15432.

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