VP-Feldmann: Desaströs niedriges Budget für die Frauenpolitik in Wien

Wien (VP-Klub) - Als "desaströs" bezeichnet LAbg. Barbara
Feldmann, Frauensprecherin der ÖVP Wien, das Frauenbudget der Stadt Wien. "Das veranschlagte Budget für die Gleichstellung und Förderung der Frauen in Wien beträgt lächerliche 0,07 % vom Gesamtbudget und wurde seit Jahren nicht erhöht. Hier von Frauenpolitik zu reden, ist mehr als unangebracht", so die Kritik der VP-Frauensprecherin.

"Frauen brauchen mehr Unterstützung in Wien, um nicht in die Armutsfalle zu tappen und der Altersarmut ausgeliefert zu sein", fordert Feldmann, die vor allem am Arbeitsmarkt Handlungsbedarf ortet, "Müttern müssen mehr Entscheidungsfreiheiten eröffnet werden. Die Wahl ob Teilzeit- oder Vollzeitbeschäftigung stellt sich in Wien leider viel zu wenig, da Kinderbetreuungsplätze, vor allem in den Pflichtschulen der Stadt Wien, fehlen. Von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie kann keine Rede sein."

"Die SPÖ-Stadtregierung vergisst auch komplett auf die AlleinerzieherInnen. Doch gerade diese Gruppe hat es Wien aufgrund der fehlenden Kinderbetreuungsplätze und der hohen Kindergartenkosten aber auch anderer finanzieller Belastungen besonders schwer", wirft Feldmann der Wiener SPÖ vor und fordert zur Problematik der AlleinerzieherInnen einen überparteilichen Arbeitskreis.

Maßnahmen für die Generation "50 plus" gefordert

In den Fokus der Frauenpolitik muss für die VP-Frauensprecherin jedoch auch die Generation 50+ rücken, die am Arbeitsmarkt aufgrund fehlender Maßnahmen oftmals in den unfreiwilligen Ruhestand geschickt werden: "Bei den Beamtinnen und Beamten ist die Stadt Wien besonders säumig. Der hohe Anteil an vorzeitigen Ruhestandsversetzungen aus Dienstunfähigkeitsgründen ist inakzeptabel, zumal von der Stadt Wien schon vor langer Zeit eine Reform angekündigt wurde." Diesbezüglich wurde im heutigen Gemeinderat ein Antrag von der ÖVP Wien gestellt, in dem die zuständige SP-Stadträtin Wehsely aufgefordert wird, für die 50+ Generation nicht nur ein Personalentwicklungskonzept vorzulegen, sondern umfangreiche Umschulungsmaßnahmen anzubieten, die einem vorzeitigen unfreiwilligen Ruhestand und somit der Armutsfalle vorbeugen.

Alles in allem ist für die VP-Frauensprecherin die Frauenpolitik in Wien so gut wie gar nicht vorhanden: Bei der Kinderbetreuung fehlt es an Angeboten, am Arbeitsmarkt fehlen unterstützende Maßnahmen, Wien hat die höchste Arbeitslosigkeit Österreichs, die vor allem Frauen trifft, für Beamtinnen der Stadt Wien gibt es kein Personalentwicklungskonzept. "Viel ist zu tun und nichts wird von der SP-Stadtregierung getan", schließt Feldmann, die einmal mehr von der Wiener SPÖ ein höheres Budget für die Frauenpolitik fordert.

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