FP-Stark: Wiener KMUs Stiefkinder der SPÖ-Stadtregierung

FPÖ fordert "Pleiteholding" nach steirischem Vorbild

Wien, 21-11-2006 (fpd) - Die Klein- und Mittelbetriebe (KMU)
stellen 99% der Wiener Arbeitgeberbetriebe und bilden das Rückgrat der Wirtschaft in der Bundeshauptstadt. Umso unverantwortlicher ist es daher, dass die KMUs von der SPÖ-Stadtregierung links liegen gelassen werden, erklärt FPÖ-Gemeinderat Dr. Rudolf Stark bei der Budgetdebatte.

Statt diesen Jobmotor zu hegen und zu pflegen, sieht die SPÖ untätig zu, wie sich die Eigenkapitalausstattung dieser Betriebe stetig verschlechtert. Von den Betrieben mit bis zu 9 Dienstnehmern weisen 55%, von jenen mit bis zu 50 Beschäftigten 35% ein negatives Eigenkapital aus. Das bedeutet, dass rund 90% der Betriebe bedenklich überschuldet oder gar insolvenzgefährdet sind.

Zur gleichen Zeit kürzt die SPÖ-Stadtregierung die Ausgaben für die Wirtschaftsförderung von 90 Mio. im Jahr 2006 auf nur noch 81 Mio. im Jahr 2007. Durch dieses Sparen am falschen Platz werden auch im nächsten Jahr wieder zahlreiche Wiener KMUs in die Pleite schlittern.

Die FPÖ fordert die SPÖ daher auf, nach dem Vorbild der Steiermark eine "Pleiteholdung" für KMUs zu gründen, die Betriebe saniert und anschließend wieder verkauft. Diese Umstrukturierungsgesellschaft rettet nicht nur viele Betriebe vor der Insolvenz sondern bringt dem Land auch noch eine Rendite von 10%. Die SPÖ ist daher am Zug, auch in Wien ein derartiges Programm umzusetzen, schloss Stark. (Schluss)am

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