VP-Aigner: Auch 2007 kaum Verbesserungen für Wiens Pflichtschulen zu erwarten

Wien (VP-Klub) - "Angesicht des Budgetansatzes für das Bildungssystem ist auch im kommenden Jahr mit keinen Verbesserungen für Wiens Pflichtschulen zu rechnen", stellt ÖVP Wien LAbg. Wolfgang Aigner, in seiner Wortmeldung im Rahmen der Gemeinderatsdebatte zum Wiener Haushaltsplan für 2007 fest.

"Es ist ein Skandal, dass in Wien zu Beginn des 21. Jahrhunderts SchülerInnen und LehrerInnen noch immer in baufälligen Schulgebäuden arbeiten und lernen müssen", ärgert sich Aigner, der auf die verfehlte Gewichtung bei der Mittelverwendung seitens der Wiener Stadtregierung hinweist.

Auf der einen Seite, so Aigner, ist der Stadt Wien für Propagandazwecke und Prestigeobjekte, wie etwa dem Schulbau am Monte Laa, nichts teuer genug, auf der anderen Seite werden die Bezirke ausgehungert, Schulen verfallen oder werden geschlossen und in den Klassenzimmern müssen sich bis zu 30 Kinder, gleichsam wie Hühner in Legebatterien, den Platz teilen. "Die Forderung der Bundes-SPÖ nach der Senkung der Klassenschülerhöchstzahl auf 25 wird von den Wiener Genossen ad absurdum geführt. Dabei wäre es für Wien ein Leichtes, die Zahl der SchülerInnen pro Klasse mit maximal 22 zu begrenzen. Lehrpersonal wäre ausreichend vorhanden, vorausgesetzt es wird seiner Aufgabe entsprechend eingesetzt. Die Stadt bräuchte bloß den Schulraum zur Verfügung stellen", macht Aigner aufmerksam.

In diesem Zusammenhang fordert Aigner den Wiener Gemeinderat per Antrag auf, dafür Sorge zu tragen, dass hinkünftig nicht mehr als 22 SchülerInnen pro Klasse unterrichtet werden. Auch urgierte Aigner einen Generalsanierungsplan für Wiens Pflichtschulen, sowie einen Schulentwicklungsplan, der den demographischen Veränderungen in Wien Rechnung trägt. Abschließend mahnt Aigner von der Stadt Wien den Vollzug des Bundesgesetzes betreffend verpflichtender Nachmittagsbetreuung an den Wiener Pflichtschulen ein.

"In der Bildungspolitik hat das Wohlergehen der Kinder im Mittelpunkt zu stehen, nicht aber Prestigeprojekte oder gar politische Interessen, weder von der Wiener Stadtschulratspräsidentin noch der SP-Vizebürgermeisterin Laska", schließt Aigner.

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