SPÖ fördert Bewusstseinsbildung und Vergangenheitsbewältigung

BR Blatnik und Klubobmann Kaiser eröffnen Ausstellung zur Industriegeschichte

Klagenfurt (SP-KTN) - "Wenn wir die Augen vor der Vergangenheit verschließen, werden wir diese nie bewältigen können", richtete heute, Dienstag, die Vorsitzende der ARGE Österreichische Volksgruppen in der SPÖ, BR Ana Blatnik, bei der Eröffnung der Ausstellung "game over" im ÖGB/AK-Bildungsforum einen Appell zur Auseinandersetzung mit der Geschichte und verwies in diesem Zusammenhang auf den Schwerpunkt der Schau, die sich mit der industriellen Vergangenheit von Feistritz im Rosental beschäftigt.

Bezugnehmend auf die in der Präsentation thematisierten Arbeits-und Lebensbedingungen der Fabriks- und BahnarbeiterInnen des Feistritzer Draht- bzw. Akkumulatorenwerkes sowie der vor 100 Jahren eröffneten Karawankenbahn unterstrich der Klubobmann und Europasprecher der Kärntner SPÖ, LAbg. Peter Kaiser, den zentralen Begriff der Arbeit, die in Zeiten, wo die Sorge um den Arbeitsplatz und die Angst vor Arbeitslosigkeit dominiert, zu etwas Kostbarem geworden sei. An die Adresse der anwesenden SchülerInnen des Slowenischen Gymnasiums, die die Eröffnung musikalisch umrahmten, gerichtet, betonte Kaiser die Bedeutung der Bildung, die ein wertvolles Gut darstellt, wenn es unter anderem darum geht, einen Platz in der Gesellschaft zu finden.

Die Ausstellung, die von der ARGE Österreichische Volksgruppen in der SPÖ gemeinsam mit dem Institut für die Geschichte der Kärntner Arbeiterbewegung (IGA) sowie mit Unterstützung der Arbeiterkammer Kärnten und dem ÖGB veranstaltet wird, ist noch bis 12. Dezember 2006 zu sehen.

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