AKS: Wer Bildung mag, muss Schule verändern

Aktion kritischer SchülerInnen (AKS) startet Herbstkampagne in allen Bundesländern

Wien (SK) - Mit Hilfe von Ketten symbolisierten SchülerInnen heute vor dem Parlament, dass die Schule SchülerInnen einengt und ihnen den Spaß an Bildung gründlich austreibt. "SchülerInnen haben keinen Spaß mehr daran, in die Schule zu gehen und etwas zu lernen", so Sophie Lojka, Bundesvorsitzende der Aktion kritischer SchülerInnen. Auch in anderen Städten fanden Aktionen zum Start der Herbstkampagne der AKS statt. ****

In Studien wurde bereits belegt, dass SchülerInnen in Österreich unter Schulfrust leiden. "Die schlechte Laune der SchülerInnen, wenn sie ein Schulgebäude betreten, ist aber eigentlich schade", zeigt sich die SchülerInnenvertreterin enttäuscht. "Bildung ist das wertvollste Gut einer Gesellschaft, aber in Österreich vermiest die Schule den SchülerInnen jede Freude daran!" Hier sieht Lojka die Schuld aber nicht bei den SchülerInnen: "Langweiliger Frontalunterricht und veraltete Lehrmethoden, kaum Möglichkeiten zur Mitbestimmung und der ständige Druck, der durch Noten ausgeübt wird, kann nicht zu Begeisterungsstürmen der SchülerInnen führen."

In vielen Ländern gibt es bereits ein Umdenken. Schule kann auch anders funktionieren. Viele Alternativschulen auch in Österreich gehen mit gutem Beispiel voran. "Die Ansätze von vielen SchulreformerInnen werden in Alternativschulen aufgegriffen und an die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Lernen funktioniert dort mit Spaß, Motivation und ohne die Druckmittel wie Noten, Strafen oder Sitzenbleiben, die es im Regelschulsystem gibt,", so die Bundesvorsitzende. "Den SchülerInnen macht Lernen dort Spaß, die Freude an Bildung scheint in den Alternativschulen natürlich zu sein. Österreichs Politik muss sich daran endlich ein Beispiel nehmen."

Lösungsvorschläge zur Verbesserung des Schulsystems in Österreich kommen bereits aus verschiedenen Richtungen. Für die AKS sind ein Gesamtschulmodell, in dem Sitzenbleiben keine Gefahr mehr darstellt, sowie eine modulare Oberstufe die wichtigsten Schritte, um die Situation an den Schulen zu entschärfen. "Gemeinsam mit modernen Lehrmethoden und der Möglichkeit für SchülerInnen, den Schulalltag aktiv selbst mitzugestalten, werden auch Österreichs SchülerInnen wieder Freude an Bildung haben", schließt Lojka. (Schluss) js/mp

Rückfragehinweis: Sophie Lojka, AKS-Bundesvorsitzende, Tel. 0699 114 08 142, sophie.lojka@reflex.at

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