VP-Anger-Koch: Unzureichende Sportmöglichkeiten für Wiens Jugend

Vereine auf der Suche nach Trainingsmöglichkeiten

Wien (VP-Klub) - "Sport könnte viele Probleme minimieren. Doch in Wien sind die Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung vor allem für Jugendliche beschämend gering", deckt LAbg. Ines Anger-Koch, Familien- und Sportsprecherin der ÖVP Wien, die Problematik fehlender Sportstätten in Wien auf. Für Anger-Koch wären Probleme, wie immer dicker und träger werdende Jugendliche, Aggressionen, aber auch fehlende Kontakte zwischen Jugendlichen ohne und mit Migrationshintergrund mit etwas sportliche Betätigung besser in den Griff zu bekommen. "Sport ist Ausgleich, Freizeitbeschäftigung und auch Treffpunkt, der soziale Kontakte fördert", betont Anger-Koch.

Sport, ohne dafür zur Kasse gebeten zu werden, sucht man in Wien aber oft vergebens. Hunderte Vereine, die für Jugendliche Sportmöglichkeiten anbieten könnten, sind häufig erfolglos auf der Suche nach Trainingsmöglichkeiten. "Seit Jahren wird von der Stadt Wien ein Sportstättenplan versprochen - geschehen ist nichts. Dabei ist der Bedarf, Sport auch außerhalb teurer Fitnesscenter zu betreiben, mehr als gegeben", so Anger-Koch, die im Rahmen der Debatte zum Sportbudget der Stadt Wien nachdrücklich die Entwicklung eines Sportstättenplans von der Stadt Wien einfordert. Dieser sollte endlich von der zuständigen SP-Vizebürgermeisterin Laska gemeinsam mit den Wiener Sport-Dachverbänden und den Gremien des Wiener Gemeinderates erarbeitet werden.

"Dem Sport muss in Wien wieder größere Bedeutung zukommen. Nicht jeder kann sich ein Fitnesscenter leisten. Vor allem für sozial Schwächere und Jugendliche muss das sportliche Angebot unbedingt ausgebaut werden. In einem ersten Schritt hat eine exakte Bedarfserhebung für Trainings- und Sportstätten zu erfolgen, dem in einem nächsten Schritt die Realisierung folgen muss", fordert Anger-Koch abschließend von der SP-Stadtregierung.

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