Kickl: Postenbesetzung für SPÖ/ÖVP anscheinend wichtiger als Inhalte

Zustimmung der SPÖ für einen ÖVP-Finanzminister mehr als sonderbar

Wien (OTS) - "Nach der Phase der persönlichen Befindlichkeiten folgt jetzt nahtlos eine Phase der Personaldiskussionen", kommentierte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl die ersten zarten gemeinsamen Gehversuche von SPÖ und ÖVP. Offenbar wolle man bereits die Posten verteilen, noch bevor man auch nur in Eckpfeilern über die grundlegenden Inhalte gesprochen habe.

"Diskussionen über die Personen, welche die ausverhandelten Inhalte zu vertreten haben, sollten eigentlich logischerweise erst gegen Ende der Koalitionsverhandlungen stattfinden", so Kickl weiter, der beiden Parteien angesichts des Desasters der letzten sechs Wochen einen eher bescheidenen Lerneffekt attestierte. Dass man in der SPÖ eine "andere" Finanzpolitik wolle, sei einigermaßen unpräzise. Konkret sei nur die Tatsache, dass die SPÖ in den letzten Tagen insgesamt erstaunlich knieweich geworden sei. Zuerst habe sie die Pensionserhöhung am Altar der großen Koalitionsverhandlungen geopfert. Jetzt baue sie der ÖVP goldene Brücken ins Finanzministerium. Und wer weiß, vielleicht erleben die SPÖ-Wähler auch noch im Sozialministerium eine Überraschung, so Kickl abschließend.

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