Wiener Gemeinderat (4)

Debatte Bildung, Jugend, Information und Sport

Wien (OTS) - Zur Kritik an Direktoren-Bestellungen in Wien hielt
GR Heinz Vettermann (SPÖ) fest, dass diese nach objektiven Kriterien besetzt werden. Insbesondere sei die Beurteilung der Assessment-Centers hierfür von großer Wichtigkeit. Hinsichtlich des Vorwurfes mangelnder Tagesbetreuung unterstrich Vettermann, dass Wien mit einer Quote von knapp über 50 Prozent österreichweit führend sei. Ebenso strich er das umfangreiche Sportangebot in Wien hervor.

GR Mag. Wolfgang Jung (FPÖ) warf der SPÖ vor, dass diese hinsichtlich der existierenden Schulprobleme "Realitätsverweigerung" betreibe. Er fokussierte seine Kritik an den Beispielen mangelnder Integration, wie auch der grassierenden Gewalt in Wiener Schulen. Weiters bemängelte er das Leistungsprofil der Wiener Jugendzentren. Diese würden von Seiten des Budgets sehr gut bedacht werden, auf einer inhaltlichen Ebene gebe es jedoch grobe Mängel.

GR Claudia Smolik (Grüne) bezeichnete die Budgetsteigerung hinsichtlich privater Kinderbetreuungseinrichtungen als erfreulich. In Sachen "Betreuungsschlüssel" meinte sie, dass dieser in Wien noch immer zu hoch angesetzt sei. Zum Thema "Bildungsplan" merkte sie an, dass dieser ein guter erster Schritt sei, jedoch weitere Schritte der Umsetzung erfolgen müssten. Kritik übte sie hinsichtlich der Ernährungs-Situation im Betreuungsbereich für Kinder, da es bislang zu einer ungenügenden Information bezüglich der Menüauswahl für die Eltern komme. Für ihre Fraktion brachte sie zwei Anträge ein. Der erste verlangt eine Überarbeitung der Homepage der MA 44 (Bäder) hinsichtlich aktueller Informationen für Menschen mit Behinderungen. Der zweite Antrag verlangt eine winterfeste Halle für jugendliche Skater. (Forts.) hch/rr

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