Grüne Wien: Wien muss benachteiligte SchülerInnen fördern

Jerusalem: Chancengleichheit für alle SchülerInnen

Wien (OTS) - In der heutigen Debatte zum Budget 2007 forderte die Schulsprecherin der Grünen, Gemeinderätin Susanne Jerusalem einmal mehr die bessere Förderung von Kindern aus sozioökonomisch benachteiligten Familien."Das rote Wien schafft es seit Jahrzehnten nicht, auch nur in die Nähe von Chancengerechtigkeit zu gelangen", so Jerusalem. Man wisse nicht erst seit PISA, dass die Herkunft der Kinder über ihren schulischen Erfolg und ihre Zukunftsperspektiven bestimme. Es könne nicht sein, dass Kinder, die niemanden zu Hause haben, der in schulischen Angelegenheiten fördere und helfe, einfach auf der Strecke blieben, so Jerusalem. "Das ist den Kindern gegenüber ungerecht und schadet Wien".

Im Sinn von Chancengerechtigkeit fordert Jerusalem neben einer Senkung der Klassenschülerhöchstzahl eine Pädagogik vom Kind aus. Eine Schule, die nicht in der Lage ist, auf die Bedürfnisse, Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler einzugehen, scheitert zwangsläufig. "Man muss die Kinder dort abholen, wo sie stehen", so Jerusalem, es mache keinen Sinn im Lehrplan fortzufahren, ohne zu schauen, ob die SchülerInnen das Alte schon begriffen hätten. Das Festschreiben immer neuer Standards sei eine nette Fingerübung für SchreibtischpädagogInnen, mit dem erfolgreichen Lernen von Kindern habe das aber nichts zu tun.

In Anbetracht der Tatsache, dass 22 Prozent der 16 Jährigen nicht sinnerfassend lesen und selbst einfache mathematische Probleme nicht lösen können, fordert Jerusalem ein schlüssiges Maßnahmenpaket zu Gunsten von Kindern aus sozioökonomisch schwachen Familien.

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