Wien-Budget 2007 - SP-Ramskogler: Investitionen in die Gesundheit sind Investitionen in die Zukunft

82 Prozent der Bevölkerung mit Gesundheitsversorgung sehr zufrieden

Wien (SPW-K) - "In der Gesundheitspolitik geht es darum, dass die Patientinnen und Patienten in den Gesundheitseinrichtungen gut behandelt werden, und nicht um Befindlichkeiten und die oftmals skurrile Meinungen von Oppositionspolitikern. Wien braucht auch im Gesundheits- und Sozialbereich nichts schön zu reden, die Fakten liegen auf dem Tisch. Die Leistungen Wiens in der Gesundheits- und Sozialpolitik können sich sehen lassen", stellte Dienstag SP-Gemeinderätin Mag. Sonja Ramskogler in ihrem Debattenbeitrag im Gemeinderat zum Kapitel Gesundheit des Wiener Budgetvoranschlags für das Jahr 2007 fest.

Eingehend setzte sich Ramskogler mit den vom Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) erbrachten Leistungen auseinander und informierte, dass in den Einrichtungen des KAV jährlich über 380.000 PatientInnen stationär, 95.000 als TagespatientInnen behandelt würden. Insgesamt, so die Gemeinderätin, würden jährlich 3,5 Millionen Behandlungsfälle vom KAV versorgt. Die Kritik der Opposition angeblichen zu geringen Investitionen im KAV wies sie ebenso zurück und führte eine Reihe von Investitionsmaßnahmen an, mit denen sie ihre Aussagen untermauerte. Ramskogler: "Der KAV trägt aber nicht nur zum hohen gesundheitsmedizinischen Standard bei, sondern schafft und sichert auch qualitativ hochwertige Arbeitsplätze für Tausende Menschen. Ebenso vermittelt er jungen Menschen eine gute Ausbildung in den Gesundheits- und Krankenpflegeschulen. Dafür stehen im kommenden Jahr 12,7 Millionen Euro zur Verfügung, ein in Österreich einmalig hoher Betrag".

Nicht zuletzt sprach die Mandatarin auch die Sonderstellung von Österreich größter Krankenanstalt, das AKH, an und strich dabei die dort praktizierte enge Symbiose zwischen Wissenschaft und Forschung und dem Betrieb eines qualitativ best ausgestatteten Krankenhauses hervor. "Auch in diesem Krankenhaus erfahren alle PatientInnen, egal ihrer sozialen Herkunft, die gleiche, bestmögliche medizinische Behandlung, wird Spitzenmedizin unabhängig vom Einkommen erbracht. Das gewährleistet sozialdemokratische Gesundheitspolitik. Für diese sind Investitionen in die Gesundheit Investitionen in die Zukunft", betonte Ramskogler.

Abschließend widmete Ramskogler in ihren Ausführungen auch dem Kapitel Soziales breiten Raum und ortete als Hauptursache für den starken Anstieg der Zahl der SozialhilfebezieherInnen in den vergangenen sechseinhalb Jahren die unsoziale, am Arbeitsmarkt und im Bildungsbereich versagende Politik der abgewählten Regierung Schüssel. "Wenn mehr Menschen eine gute Ausbildung und darauf bauend gute Jobs hätten, von denen sie auch leben könnten, dann gäbe es auch keine Notwendigkeit die Mittel für die Sozialhilfe ständig zu erhöhen. Gerade gegen die rasante Entwicklung bei der Zahl so genannten ´Working Poor´ hat die schwarzblauorange Regierung nichts unternommen", meinte Ramskogler. Sie wies darauf hin, dass es durch die diversen Maßnahmen der Stadt in jüngerer Zeit gelungen wäre, 2.500 ehemalige SozialhilfebezieherInnen wieder voll in den Arbeitsprozess zu integrieren. Auch erinnerte sie daran, dass Wien im heurigen Jahr die Sozialhilfeleistung um 5,2 Prozent wie ebenso den Heizkostenzuschuss von 75 auf 100 Euro angehoben hätte. "Wir Wiener SozialdemokratInnen verwirklichen Lösungen für die mit Schwierigkeiten kämpfenden und von Problemen betroffenen Menschen", schloss Ramskogler. (Schluss)

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