Schweitzer: Dopingfall Mayrleb - Förderung für ÖFB einstellen

Sofortiger Handlungsbedarf für ÖFB-Verantwortliche

Wien (OTS) - Der ÖFB hat die Bestimmungen des Antidopinggesetzes bis dato nicht in seine Statuten aufgenommen, teilte heute Sport-Staatssekretär Schweitzer nach einer Rückfrage beim ÖFB mit. Aufgrund dieser Tatsache bestehe die Gefahr, dass Österreich abermals international als Dopingsünderland apostrophiert werde, so Schweitzer. Nach internationalem Recht würde Mayrleb bis zu zwei Jahre gesperrt, erläutert der Sport-Staatssekretär.

Schweitzer forderte die Verantwortlichen des ÖFB bereits auf, umgehend die Bestimmungen des geltenden Antidopinggesetzes bis spätestens 30.November in ihre Statuten aufzunehmen. Sollte dieser Aufforderung nicht Folge geleistet werden, so würden die Bestimmungen des Antidopinggesetzes angewandt und die Förderungen an den ÖFB sowohl aus der allgemeinen als auch aus der besonderen Bundes-Sportförderung mit Dezember 2006 eingestellt, betont Schweitzer.

Abschließend hielt Schweitzer fest, dass diese Vorgehensweise notwendig sei, da Österreich ansonsten als Mitveranstalter der EURO 2008, als Bewerber um die Olympischen Winterspiele 2014 und als Bewerber für die Schiweltmeisterschaften 2013 in Schladming Schaden nehmen würde. (Schluss)

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