Morgen AK Veranstaltung: Private-Enforcement und Kartellrecht

Was zu tun ist in Österreich für eine verbesserte private Rechtsdurchsetzung

Wien (OTS) - Die Zahl der aufgedeckten Kartellverstöße und die Höhe der verhängten Geldbußen zeigen, dass die öffentliche Durchsetzung des Wettbewerbsrechts deutlich an Schlagkraft gewonnen hat. Als Weiterentwicklung des Wettbewerbsrechts soll in Europa auch die private Rechtsdurchsetzung gestärkt werden. Die von Kartellrechtsverstößen direkt Geschädigten, also Unternehmen und KonsumentInnen, sollen vermehrt ihren individuellen Schaden geltend machen - das ist ein Kernelement des Grünbuchs der EU Kommission zu Private-Enforcement. KritikerInnen fürchten amerikanische Zustände und sehen unkalkulierbare Belastungen auf die Unternehmen zukommen. Die AK Veranstaltung will über den Stand der Private-Enforcement-Debatte informieren, über die Grenzen blicken, den österreichischen Handlungsbedarf eruieren und Pro und Contra einer verbesserten privaten Rechtsdurchsetzung diskutieren.

Private-Enforcement und Kartellrecht
Mehr Schutz für Geschädigte oder amerikanische Zustände in Europa?

Mittwoch, 22. November 2006, 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Technisch gewerbliche Abendschule der AK Wien
4. Stock, Hörsaal B402
Plößlgasse 13, 1040 Wien

Das Programm
9.00 Uhr: Begrüßung und Einleitungsreferat, Agnes Streissler, AK Wien

9.30 Uhr: Private-Enforcement-Debate at European Level, Eddy de Smijter, Mitglied des private enforcement Teams, EU Kommission

10.00 Uhr: Ein Blick über die Grenzen - was passiert in Deutschland? Michael Baron, Referatsleiter für allgemeine Fragen der Wettbewerbspolitik, BMWI Berlin

11.15 Uhr: Wieviel Private-Enforcement braucht Österreich? Günter Auer, Justizministerium

11.45 Uhr: Woran kränkelt die Rechtsdurchsetzung - Notwendigkeiten für die Zukunft, Karin Wessely, Rechtsanwältin

12.15 Uhr: Podiumsdiskussion: Private-Enforcement - Kommen auch in Europa amerikanische Zustände? (am Podium: die ReferentInnen)

Wir würden uns freuen, eine Vertreterin, einen Vertreter Ihrer Redaktion bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Rückfragen & Kontakt:

Christian Spitaler
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 50 165 - 2152
mobile: (+43) 664 45 43 43 6
christian.spitaler@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0002