Wiener Sozial- und Gesundheitsbudget 2007 - SP-Matzka-Dojder: "Der Mensch im Mittelpunkt!"

Wien (SPW-K) - "Wir stellen auch in diesem Budget den Menschen in den Mittelpunkt und setzen Schwerpunkte zu Gunsten jener, die unsere Leistungen besonders nötig haben. Für jene, die Unterstützung brauchen, Pflege brauchen, die krank sind und denen bei der Lösung eines Lebensproblems geholfen werden muss", sagte heute SP-Gemeinderätin Anica Matzka-Dojder im Rahmen der Spezialdebatte Gesundheit und Soziales zum Budget 2007 im Wiener Gemeinderat.

Im Budget sei die Betreuung und Pflege älterer Menschen ein wichtiger Schwerpunkt: "Wir bauen flexible Betreuungsangebote aus, die für alle leistbar sein müssen. Und wir unterstützen Menschen in ihrer Lebensführung, damit sie so lange wie möglich zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung leben können. In der ambulanten Pflege und Betreuung erhalten 23.500 Wienerinnen und Wiener 4,5 Mio. Betreuungsstunden; 5.000 pflegebedürftige Personen erhalten Spitalsersetzende Leistungen und etwa 11.500 Anträge von WienerInnen werden in den regionalen Gesundheits- und Sozialzentren bearbeitet." Forciert werde auch der Ausbau der Tageszentren für SeniorInnen. Darüber hinaus werde die Zahl der Betten in den Geritariezentren am Wienerwald und Baumgarten weiter reduziert, in Liesing werde ein neues Haus gebaut, im 2., 10., 11. und 12. Bezirk seien weitere Geriatriezentren geplant.

Eine Vielzahl von Unterstützungsangeboten gebe es auch für behinderte Menschen: "Für Leistungen in den drei Bereichen "Beschäftigung & Arbeit", "Mobilität & Transportdienste" und "Bildung, Beratung, Assistenz" sind 2007 insgesamt 93,5 Millionen Euro Fördergelder gewidmet", so Matzka-Dojder. Im Wohnbereich gebe es für Menschen mit Behinderung 2.500 Angebote.

Ein wichtiges Kapitel in der speziellen Gesundheitsversorgung sei auch das Wiener Programm für Frauengesundheit. "Es ist ein umfassender, wissenschaftlich fundierter, systematischer Ansatz, der sich an der praktischen Umsetzung orientierten." Das Schwangerschaftsinfotelefon werde darin ebenso weitergeführt, wie die lang etablierte und erfolgreiche Hotline für Essstörungen. Auch Gesundheitsfördernde Maßnahmen für Migrantinnen seien seit Jahren ein fixer Bestandteil der FEM- Programme.

"Wir wollen die hohe Qualität des Wiener Gesundheitswesens weiterentwickeln und dafür sorgen, dass sie für alle leistbar bleibt", so Matzka-Dojder. "Gesundheitsversorgung, soziale Dienstleistungen in der Pflege und Betreuung dürfen nicht eine Frage des Einkommens sein." (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Mag. Michaela Zlamal
Tel.: (01) 4000-81930
michaela.zlamal@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10004