Mühlwerth: Wie immer reagiert Brandsteidl viel zu spät!

Wien, 21-11-2006 (fpd) - Mehr als 10% der Wiener Schüler werden jährlich Opfer von Gewalt, dies ist seit längerem bekannt. Trotzdem hat das rote Wien mit seiner Stadtschulratspräsidentin bisher vor den Problemen die Augen verschlossen, kritisierte heute die Schulsprecherin der Wiener FPÖ, Bundesrätin Monika Mühlwerth, die laxe Haltung von Brandsteidl.

Es ist zwar schön, dass überhaupt etwas passiert, dennoch wird der "gute Kontakt" zur Polizei zuwenig sein, zumal die Polizei ohnehin unter chronischem Personalmangel leidet, so Mühlwerth. Die seinerzeit von Häupl geforderten 2000 Polizeibeamten für Wien waren wie gewohnt rote Ankündigungspolitik ohne Auswirkungen. Dabei sind die Überfälle auf Jugendliche, die außerhalb des Schulbereichs täglich stattfinden, noch gar nicht erfasst. Die Hilflosigkeit der Wiener SPÖ ist erschreckend, denn dass es in Wien zuwenig Schulpsychologen gibt, die vielleicht schon im Vorfeld Prävention leisten könnten, ist ebenfalls nicht erst seit gestern bekannt.

Es wird nötig sein, ein wirkungsvolles Zusammenarbeiten von Schule und Eltern herbeizuführen, denn dass unter den Jugendlichen Orientierungslosigkeit herrscht und dann aus Frust und Langeweile auf andere "hingedroschen" wird, ist durch die einschlägigen Fälle längst eminent.

Auch ein Verbot von gewaltverherrlichenden Computerspielen muß endlich angedacht werden. Die Empfehlungs-Liste der "positiven" Videospiele ist zwar nett, aber die Faszination der Gewaltspiele ist eben stärker und daher wird die Empfehlung wirkungslos bleiben. Mühlwerth appelliert auch an die Eltern, mehr darauf zu achten, was ihre Kinder so am Computer spielen, denn sie haben es als Erste in der Hand, diese Dinge zu kontrollieren und notfalls auch zu verbieten. Die Gesellschaft sollte wieder mehr Mut zur Erziehung im eigentlichen Sinn des Wortes haben, so Mühlwerth abschließend. (Schluß) jen

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