Grüne Wien: Einziehfahrten bei den Wiener Linien wie anno dazumal

Puller: Kundenbedürfnisse werden völlig ingnoriert

Wien (OTS) - "Völlig unzeitgemäß sind die Einziehfahrten des öffentlichen Verkehrs in Wien", kritisiert die Grüne Gemeinderätin Ingrid Puller. Was vor 30 Jahren durchaus angebracht war, weil ArbeitnehmerInnen noch einen starren Arbeitsbeginn bzw. Arbeitsende hatten, sei heute durch die flexiblen Arbeitszeiten und verlängerte Ladenöffnungszeiten völlig veraltert.

"Die Wiener Linien bezeichnen sich als "modernes" Unternehmen, ignorieren jedoch die veränderten Kundenbedürfnisse", ärgert sich Puller. Weiterhin werde der gesamte Fuhrpark, Autobusse, U-Bahnen und Straßenbahnen ab ca. 8 Uhr und dann wieder ab ca. 18 Uhr reduziert. Dabei würden sich die Wiener Linien auf Fahrgastzählungen berufen, die diese Einziefahrten rechtfertigen sollen. "Ich frag mich nur, wie diese Fahrgastzählung zustande kommt und auf welchen Rechnungsschlüssel diese beruhen. "Die Fahrgäste können sich über diesen nur erbost sein, wenn sie in einer vollgestopften Bim, Bus oder U-Bahn unterwegs sind", betont die Gemeinderätin.

Die Grünen fordern die Offenlegung sämtlicher aktueller Fahrgastzählungen durch die Wiener Linien GmbH und auf Basis dieser Zahlen ist eine Reduzierung der sogenannten Einziehfahrten bei den Wiener Linien anzustreben und eine entsprechende Kostenregelung zwischen der Stadt Wien und den Wiener Linien zu treffen.

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