VP-Dworak: Kulturbudget 2007 - eine teure Baustelle

Wien (VP-Klub) - In seiner Rede zum Voranschlag für das Kultur -und Wissenschaftsbudget 2007 bemängelte ÖVP Wien Kulturausschussmitglied LAbg Bernhard Dworak die fehlende Transparenz und das fehlende Konzept des Kulturbudgets der Stadt Wien. Das Budget sei nur schwer nachvollziehbar und es werde zu wenig Wert auf Reformen und den sparsamen Umgang mit Steuermitteln gelegt.

Ewige Baustelle Wiener Kulturpolitik

"Die Wiener Kulturpolitik kann man mit der Westautobahn vergleichen:
es gibt ewige Baustellen, an denen wenig bis gar nicht gearbeitet wird und es werden ständig neue Baustellen aufgemacht", zog Dworak einen Vergleich zwischen Straßenbau und der Kulturpolitik von SP-Stadtrat Mailath-Pokorny. Als offene Baustellen führte Dworak etwa die Vereinigten Bühnen Wien, deren verschwenderische Gebarung bereits seit Jahren von der ÖVP Wien kritisiert wird, das Volkstheater und die Quersubventionen etwa zwischen Wiener Symphonikern und Theater an der Wien an.

Seit Jahren gleich bleibendes Budget für Bezirksmuseen

Bedauernswert ist für Dworak auch, dass die Bezirksmuseen, in denen viele freiwillige Mitarbeiter zum Erhalt der Kultur und der Tradition in den einzelnen Bezirken beitragen, wieder nur gleich bleibende Beträge aus dem um 10 Millionen Euro erhöhten Kulturbudget bekommen. Dworak zusammenfassend: "Der Herr Stadtrat sollte sich um ein durchgängiges Konzept für die Wiener Kulturpolitik kümmern, statt nur Löcher zu stopfen und nach jedem Flop wieder Gelder nachzuschießen."

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