Wien-Budget 2007 - SP-Reindl: In der Wirtschaftspolitik Wiens steht der Mensch im Mittelpunkt

Wien österreichweit wichtigster Innovationsstandort - Verbesserung der Bildungseinrichtungen notwendig

Wien (SPW-K) - "Wien betreibt eine aktive Wirtschaftspolitik, die versucht, die Situation Schwächerer durch Hilfestellungen auszugleichen und gleichzeitig die Stärkeren im Sinne der Standortsicherung zu fördern. Mit Hilfe der von der Stadt geschaffenen Rahmenbedingungen ist es Wien gelungen, im Bereich der Zukunftstechnologien die Position des Spitzenreiters nicht nur in Österreich, sondern auch in Mitteleuropa einzunehmen", stellte Montag SP-Gemeinderat Mag. Thomas Reindl eingangs seines Debattenbeitrags im Wiener Gemeinderat anlässlich der Diskussion über den Budgetvoranschlag der Stadt für das Jahr 2007 fest.

Reindl wies auf den unterschiedlichen Zugang der abgewählten schwarzblauorangen Bundesregierung und der sozialdemokratischen Stadtregierung zur Wirtschaftspolitik hin. Reindl: "Im Gegensatz zur Politik des Bundes in den letzten Jahren, bei der der Markt im Mittelpunkt der wirtschaftspolitischen Initiativen gestanden ist, steht bei der Arbeit der sozialdemokratischen Wiener Stadtregierung der Mensch im Mittelpunkt". Wien verfolge, so der Gemeinderat weiter, eine Politik, die einerseits die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft stärke, gleichzeitig aber auch dem Arbeitsmarkt wesentliches Augenmerk schenke.

Wien sei als Innovationsstandort vorbildlich für viele Regionen auf der ganzen Welt, die Stadt habe in den vergangenen fünfzehn Jahren die durch die Öffnung der Ostgrenzen, durch die Mitgliedschaft bei der EU sowie durch die Globalisierung entstandenen Herausforderungen sehr gut bewältigt. "Wien ist heute Wissenschafts-und Technologiestandort, der seinesgleichen in Europa sucht", hob der Mandatar hervor.

In weiterer Folge seiner Ausführungen listete Reindl eine Reihe von Maßnahmen auf, die zu dieser so erfolgreichen Entwicklung geführt hätten, wobei er im speziellen die gerade in den vergangenen Jahren stark gestiegen Aufwendungen für die Forschung und die Förderungen seitens der Stadt hinwies. "In Wien kommen derzeit auf 1.000 Beschäftigte 14 Forscherinnen und Forscher, das sind doppelt so viel wie im übrigen Österreich. Im europäischen Städtevergleich liegt die Stadt damit an hervorragender vierter Stelle", betonte Reindl. Er setzte sich eingehend mit dem Biotech- sowie dem Informations- und Kommunikationstechnologiebereich auseinander und meinte, dass Wien sich dabei zum Brückenkopf in Mittel- und Osteuropa entwickelt habe.

Als Voraussetzung für die Standortsicherung in zukunftsorientierten, innovativen Bereichen nannte Reindl den Bildungsbereich. Er meinte, dass gerade dabei noch Verbesserungen, etwa durch die Hebung der Akademikerquote, durch die Modernisierung des Universitätswesens insgesamt aber auch durch eine Weiterentwicklung der Schulformen notwendig wären. (Schluss)

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