Westenthaler zu Koalitionsgesprächen: Uralt-Postenschacher statt Zukunftsperspektiven

BZÖ-Chef kritisiert widerliches Gezerre um Ministerposten

Wien (OTS) - Als zweiten "katastrophalen Fehlstart" bezeichnete heute BZÖ-Chef KO Ing. Peter Westenthaler die Wiederaufnahme der Koalitionsgespräche zwischen SPÖ und ÖVP. "Anstatt über die Zukunftsthemen des Landes, wie Arbeitsmarkt, Wirtschaft, innere Sicherheit oder Soziales zu diskutieren, findet gleich zu Beginn ein widerliches Gezerre um Ministerposten statt", kritisierte Westenthaler.

Die Demontage eines erfolgreichen Finanzministers sei bisher das einzige Thema zwischen Rot und Schwarz. "Es ist beachtlich, dass die ÖVP so schnell von Grasser abrückt, wie ÖVP-Generalsekretär Lopatka gestern in "Offen gesagt" deutlich gemacht hat und diesen am Altar der Großen Koalition opfert."

Es sei bemerkenswert, dass sich die ÖVP nach den Demütigungen durch die SPÖ rund um die Untersuchungsausschüsse dermaßen andiene. "Es war zwar abzusehen, dass die beiden Wahlverlierer SPÖ und ÖVP zu Umfallerparteien mutieren, dass sie sich nach dem Theaterdonner der letzten Wochen so schnell finden und sofort in den Uralt-Postenschacher zurückfallen, ist beispiellos."

Die Leidtragenden dieses unwürdigen rot-schwarzen Schauspiels seien die Österreicherinnen und Österreicher. "Wir haben immer gesagt, dass eine große Koalition schlecht für das Land ist. Es ist enttäuschend, dass sich FPÖ und Grüne mit allen möglichen Drehungen und Windungen weigern, diese rot-schwarze Koalition zu verhindern. FPÖ und Grüne überlassen Österreich einer SPÖVP-Koalition samt ihrer negativen Auswirkungen von Reformstillstand und drohenden, neuen Belastungen. Verantwortung für das Land zu zeigen, ist für diese zwei Parteien offenbar ein Fremdwort", so Westenthaler abschließend. (Schluss)

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