AK-Budget: Weiter hohe Servicequalität für AK-Mitglieder gesichert

Vollversammlung beschließt einstimmig Voranschlag 2007

Innsbruck (OTS) - Die 147. Vollversammlung der AK hat den Voranschlag für das Jahr 2007 in der Höhe von rund 30,5 Millionen Euro beschlossen. "Damit sind sowohl Umfang als auch Qualität der Leistungen für unsere Mitglieder im kommenden Jahr gesichert. Alle Vorhaben und Ziele können zur Gänze aus eigenen Mitteln realisiert werden", zeigte sich der geschäftsführende Direktor, Dr. Fritz Baumann, zufrieden. Für durchschnittlich 6 Euro pro Monat erhalten die Mitglieder der Tiroler Arbeiterkammer auch im kommenden Jahr eine Fülle von Leistungen.
Mit effizienten und schlanken Strukturen sichert die Arbeiterkammer Tirol auch im kommenden Jahr für ihre Mitglieder die hohen Serviceleistungen und die starke Servicequalität. Budgetäre Akzente werden im Bereich der Aus- und Weiterbildung sowie im Konsumentenschutz gesetzt", erläutert Baumann. Der Haushaltsplan der Arbeiterkammer weist für 2007 Gesamterträge von rund 30, 5 Millionen Euro aus. 88 Prozent der Erträge entfallen auf die Kammerumlage. Wofür werden die Mittel eingesetzt? Rund 81 Prozent des Budgets, das sind 24,9 Millionen Euro, werden ausschließlich für direkte und indirekte Leistungen an die AK-Mitglieder verwendet. Davon fließen 20 Millionen Euro in Form von unmittelbaren Dienstleistungen an die AK-Zugehörigen zurück. Den Hauptteil der Ausgaben macht in diesem Bereich das Service für die AK-Mitglieder aus: Insgesamt werden pro Jahr in Innsbruck und den Bezirken mehr als 300.000 Beratungen für die AK-Mitglieder durchgeführt. Dabei wurden im letzten Jahr allein im Arbeitsrecht 14,5 Millionen Euro an vorenthaltenen Löhnen für die Beschäftigten erkämpft.
Die direkten Leistungen an die AK-Mitglieder machen im kommenden Jahr 4,9 Millionen Euro aus: Wohnbaudarlehen, Stipendien und Beihilfen für Schüler, Lehrlinge und Studenten, die Zukunftsaktie und Subventionen usw. Allein im letzten Jahr wurden rund 1,4 Millionen Euro an zinslosen Wohnbaudarlehen ausgeschüttet. Eine weitere Million Euro erhielten die Tiroler Lehrlinge, Schüler und Studenten an Stipendien und Beihilfen. Baumann kündigte auch an, dass die Einkommensgrenzen im kommenden Jahr für diese Zuwendungen erhöht werden.
Der Schwerpunkt der Aufgaben der Arbeiterkammer wird auch im kommenden Jahr bei der Rechtsberatung und der Vertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor den Arbeits- und Sozialgerichten liegen. Der Voranschlag sieht für diesen Bereich rund 41 Prozent der Dienstleistungsmittel vor.
Um den Anforderungen der sich ständig ändernden Aus- und Weiterbildung der Tiroler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gerecht zu werden, sind 24 Prozent der Dienstleistungen für den Bildungsbereich vorgesehen. Der neue BFI-Bildungsturm am ehemaligen Bürgerbräuareal in Innsbruck wird im ebenfalls im Jahr 2007 bezogen. Die Betreuung der AK-Mitglieder im Wirtschafts- und Steuerbereich, dem Umwelt- und Konsumentenschutz machen weitere 24 Prozent aus und 11 Prozent kommen der Information der AK-Mitglieder zugute.
"Dieses Budget ist sparsam und es garantiert, dass die AK Tirol wie bisher voll und ganz den Anliegen, Interessen und Wünschen ihrer Mitglieder nachkommen kann. Die AK hat durch Topleistungen und konsequenten Einsatz für die Arbeitnehmer großes Vertrauen bei ihren Mitgliedern erworben. Das bestätigen zahlreiche Umfragen. Diesen Erfolg weiter auszubauen zur Zufriedenheit der Mitglieder ist daher erklärtes Ziel", so Baumann.

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