Bures: Wertausgleich für Pensionen darf nicht mehr in Frage gestellt werden

Von SPÖ geforderte 1,9 Prozent sind fair und von Augenmaß geprägt

Wien (SK) - "Es darf in Zukunft nicht mehr sein, dass Pensionisten den Wertausgleich der Pensionen nicht erhalten", betonte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures im Rahmen der Sondersitzung am Freitag im Nationalrat. Überdies müsse man in Zukunft fairer mit den Frauen umgehen und es müsse wieder möglich sein, wenn man 45 Jahre gearbeitet hat, abschlagsfrei in Pension zu gehen, formulierte Bures ihre Zielsetzungen. Gerade wenn man von Pensionisten rede, dann gehe es um Personen, die nicht zu den Privilegiertesten der Gesellschaft gehören. Es dürfe nicht sein, dass Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet hätten, im Alter an Armut leiden würden. Besonders Frauen würden über eine geringe Pension verfügen, die Medianpension bei Frauen betrage 674 Euro, und über 100.000 Pensionistinnen wären von Armut betroffen, hielt die SPÖ-Politikerin fest. ****

Als "zynischen Zugang" bezeichnete Bures das in Frage stellen des Pensionistenpreisindex von Regierungsvertretern. Erhöhte Wohn- und Medikamentenkosten würden insbesondere ältere Menschen treffen. Die von der SPÖ geforderte Erhöhung um 1,9 Prozent sei sozial gerecht und fair und die SPÖ werde einen dementsprechenden Gesetzesantrag im Ausschuss einbringen. Auch Pensionistenvertreter würden diese Forderung mittragen, die von Augenmaß geprägt sei und im Sinne des Generationenvertrages sei. "An den Haaren herbeigezogen" sei die Behauptung von Seiten der Regierung, dass jetzt "Milch und Honig" für die Pensionisten fließen würde und bis 1999 die Pensionserhöhungen zu gering gewesen wären. Hätten doch Vertreter der schwarz-bunten Koalition sehr geringe Erhöhungen in ihrer Regierungszeit immer wieder damit begründet, dass im Pensionsbereich ein Übergenuss stattgefunden habe. (Schluss) sw

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