Strache zu Koalitionsverhandlungen: Der Worte sind genug gewechselt

"Wunschliste ans großkoalitionäre Christkind" ist Ansammlung von Gemeinplätzen

Wien (OTS) - "Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehen. Indes Ihr Komplimente drechselt, kann etwas Nützliches geschehen." Mit diesem Zitat aus Goethes "Faust" kommentierte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache die heutige Ankündigung von Schüssel und Gusenbauer, ab nächster Woche wieder verhandeln zu wollen.

Primär stelle sich die Frage, was die Aussage, dass man sich im Parlament "abstimmen" wolle, für die Untersuchungsausschüsse bedeute. "Ich hoffe nicht, dass die SPÖ jetzt damit beginnt, der ÖVP in den Ausschüssen die Mauer zu machen und sich zu ihrem Erfüllungsgehilfen degradieren lässt", sagte Strache. Die Ankündigung, die Ausschüsse "zügig" durchziehen zu wollen, könne man auch als ein Durchpeitschen interpretieren.

Die gemeinsame "Wunschliste" ans großkoalitionäre Christkind bezeichnete Strache als eine Ansammlung von Gemeinplätzen. Dieses nichtssagende Papier hätten ÖVP und SPÖ auch schon am Abend des 1. Oktober verabschieden können. Dass dafür sieben Wochen nötig gewesen seien, stelle den Unterhändlern ein echtes Armutszeugnis aus. Und dass Schüssel sein aus Verlierern bestehendes Verhandlungsteam nicht austauschen wolle, degradiere die ganze Angelegenheit nachgerade zu einer Farce.

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